#frapalymo no 4: gruß aus dem schwarzwald

gruß aus dem schwarzwald

in diesem wald
mein freund
habe ich die lichtung
verloren moos angesetzt den
blick fern gesteuert

auf dem rückweg
reibe ich die kiesel in meiner hand
ich streue sie das nächste mal

Das ist Gedicht No. 4 von Frau Paulchen für den #frapalymo, und der Impuls lautete „schreibt ein postkartengedicht“.

30 Tage, 30 Gedichte (+1), no excuses: Wer beim #frapalymo mitmachen mag, kann dies entweder für sich tun und nichts sagen (was ja schade wäre) – oder im unten stehenden Kommentarfeld den Link zu seinem Blog/Webseite hochladen – oder das Gedicht selbst über das Kommentarfeld hochladen – oder auch einfach sonst einen Kommentar hinterlassen. Ähnlich über Twitter mit Link und Kennung #frapalymo und @FrauPaulchen

17 thoughts on “#frapalymo no 4: gruß aus dem schwarzwald

  1. Gast Rike says:

     

    Beim Anblick der Postkarte vom Töwerland

    Hier siehst du das Meer !

    Hörst du es auch?

    Die Wellen, den Wind, dieses Rauschen?

     

    Hier siehst du das Meer !

    Riechst du es auch ?

    Den Tang, das Salz und den Schlick ?

     

    Fühlst du die Wellen

    wie sie wirbeln und tanzen ?

    Fühlst du den Sog ?

     

    Komm, wir lassen uns treiben

    mit Wind und Wellen

    hinfort ins Glück !

     

  2. sophie says:

    corinna postkartendichtet:

    Ich grüß dich aus der Ferne
      „Mir geht es gut,
      und wie geht’s dir?“
     
    Hier ist es blau, der Himmel licht
    weit schweift der Blick und kehrt zurück
      „Mir geht es gut,
      und wie geht’s dir?“
     
    Der Sand ist weich
    das Meer singt leis
    ich träum so vor mich hin
      „Mir geht es gut…“
     
    Früh kräht der Hahn
    die Lerche ruft
    „Du fehlst mir hier –
      … wie geht es dir?“
     
    Ich grüß dich aus der Ferne

  3. Michaela Neger says:

    während meiner reise
    durch die orientalische welt
    weilte unter einem schauer
    mein innerstes zärtlich bei dir
    andante zwischen strömen
    die euphrat und tigris
    nicht gleichten
    fand ich einen stern
    auf dunklem zelt
    aus babylonischem gewirr
    löste sich sachte
    ein lebendiger quell
    vivacissiomo die oase
    nimm die nächste karawane
    beim orakel von siwa
    erwarte ich dich

  4. Postkartengedicht

    Segen 

    Hauch 

    Vater

    die Hoffnung

    Gebet

     

    die Hände

    in Wände

    werden Wünsche 

    gelegt

     

    Klagen 

    in Stein 

    der Fluch 

    zerstört

     

    der Tempel 

    die Worte

    im Westen 

    gehört

  5. sophie says:

    moonlightdaughter schreibt:

    .

                                                      Himmel

    Sonne

    ___________Meer______________

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Zustimmung zur Datenspeicherung lt. DSGVO