#frapalymo no 29: ein bündel leere

ein bündel leere

das nichts
liegt manchmal vor meiner tür

nehme es neben die anderen
auf in
meinem nichtsheim vielleicht

kommt jemand und holt
eines ab eines
tages

Das ist Gedicht No. 29 von Frau Paulchen für den #frapalymo, und der Impuls lautete „das nichts“.

30 Tage, 30 Gedichte, no excuses: Wer beim #frapalymo mitmachen mag, kann dies entweder für sich tun und nichts sagen (was ja schade wäre) – oder im unten stehenden Kommentarfeld den Link zu seinem Blog/Webseite hochladen – oder das Gedicht selbst über das Kommentarfeld hochladen – oder auch einfach sonst einen Kommentar hinterlassen. Ähnlich über Twitter mit Link und Kennung #frapalymo und @FrauPaulchen

28 thoughts on “#frapalymo no 29: ein bündel leere

  1. nichts

    was ist los
    fragt einer den anderen
    nichts
    schleicht sich ein
    was hast du
    ach, nichts

    verbirgt
    sich nicht mehr
    ausgeschlossen
    aus der Welt des anderen
    woran denkst du
    was wirfst du mir vor

    wie so oft: nichts
    zweifelnd
    warum
    überhaupt noch
    fragen

    am ende wohnt es bei ihnen
    das nichts

  2. Kyriana says:

    ison

    flüchtender staub
    leichtes gas
    sonnenwind
    kometenschweif

    zerbrochen und verdampft
    verschwunden und aufgelöst
    ein
    nichts

    dann ein sternschnuppenschwarm
    glänzend in unseren augen
    getragen von unseren wünschen
    nichts kann nichts sein

  3. kein ende ohne nichts

    von definitionen umgeben zum sinn des lebens
    für die einen die welt für andere das geld
    nur sich selbst vertraut die ander’n durchschaut
    doch keiner will seh’n was danach wird geschehen
    am ende ein jeder tritt ab nur als wicht
    und von ihm geblieben ist meist nur das nichts

  4. @philosophina says:

    ein Leben

    so viele Jahre

    wie eine leere Schale

    ein Gefäß ohne Inhalt

    die Zeit ist verstrichen

    keine Spuren

    keine Träume

    hinterlassen

    ein Leben vorbei

    zurück bleibt

    nichts

  5. Gast Rike says:

     

    nichts ist wie es war

    nichts bleibt wie es ist

    aber alles ist da

    alles wird immer sein

    eine Fülle Möglichkeiten

    eine Überfülle auf der Welt

    überall übervoll überwältigend

    aber nirgends

    nichts

     

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