#frapalymo no 20: immer

immer

immer wieder
(sehe ich die terrassen vor mir)
immer wieder (das meer
das die nacht vertrieb schlaf
dir an mir wegspülte) immer wieder
(licht)
immer wieder (das lied
winter ade scheiden tut weh
da hast du recht mein kind denn
es ist sommer)
immer wieder (wasser) immer
wieder (auf der rückfahrt
überholt von einem lkw
am berg eigentlich
sagen ich will doch nicht)
immer wieder (zurück)

 

das ist gedicht no. 20 von frau paulchen für den #frapalymo, und der impuls lautete: „ich steh in fernweh zu dir“.

30 tage, 30 gedichte (+1), no excuses: wer beim #frapalymo mitmachen mag, kann dies entweder für sich tun und die impulse für die eigene schreibstube nutzen. oder im unten stehenden kommentarfeld seinen blog/webseite verlinken. oder das gedicht selbst über das kommentarfeld hochladen (damit euer layout gut aussieht, kopiert am besten nicht direkt aus einer word-datei heraus, sondern kopiert das gedicht zunächst in eine leere e-mail oder in den editor und dann per copy/paste in das kommentarfeld.). oder auch einfach sonst einen kommentar hinterlassen. ähnlich über twitter mit link und kennung #frapalymo und @FrauPaulchen

16 thoughts on “#frapalymo no 20: immer

  1. fundort

    zu fern stehst du
    als dass ich triebe und bliebe
    da
    wo sich fern und weh finden
    zu ergründen
    wo
    die ferne sich verliert
    und dich gebiert
    dort
    bin
    ich

  2. Helle Nächte
    Nordsonnenblau

    Arktischer Stein
    mit kleinen 
    Weiden, Birken,
    Rhododendren

    Mäander, Gletscher,
    karger, harter
    Urweltzauber

    Kühl und weit
    empfangen

    in Freiheit gelebt

    Ein Ich hat dort
    seine Heimat gefunden

    und wartet
    immer auf mich

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