Hier noch eine Nachlese aus dem Urlaub: Ihr solltet unbedingt The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society lesen. Ein sehr schöner Briefroman, der nach dem Zweiten Weltkrieg spielt und der einfach wunderbare Charaktere enthält: zart, witzig, verspielt, verliebt, verwirrt, verbittert...Ein gutes Buch, um in den Urlaub einzusteigen oder sich für einen wunderbaren Sonntag auf dem Sofa vorzunehmen.
Month: Juli 2010
Vogelschwärme
Heute Morgen ein kleiner Lichtblick auf dem Weg zur Arbeit: Ein großer Vogelschwarm zieht vorbei, alle fliegen in Reih und Glied, formieren sich zu einem Ganzen. Jeder Einzelne ist Teil davon, gliedert sich ein, wechselt mit den anderen die Höhen und die Richtung. Stumme Absprache am Himmel. Beeindruckendes Synchronfliegen. Kleines Geschenk für Frau Paulchen. Danke.
Lesetipp?! Wer hat „Juja“ schon gelesen?
Hört sich spannend an, dieses Buch. "Juja", geschrieben von Nino Haratischwili, Dramatikerin und Regisseurin und erstmals auch Romanautorin. Ja, eine Frau. Nino. Der Name lässt dies nicht vermuten. Ein Buch über ein Buch, das junge Frauen in den Freitod treibt. Hört sich skurril, aber gut an. Wer hat es schon gelesen? Wer kann etwas dazu berichten? Das nehme ich mir auf jeden Fall mal auf meine Bücherliste. Und hier der Spiegel-Artikel dazu...
Ach ja…die Sommerzeit
Also dieses Jahr hatte mich die Sommer- und Sonnenzeit fest im Griff. Seit meinem Urlaub vor 1 Monat habe ich echt wenig geschrieben, mich treiben lassen in diesem allgemeinen Urlaubs- und Auszeitrubel, mich um andere Dinge gekümmert und mich darin wohl gefühlt und war weit davon entfernt, kreativ zu sein, was das Erstellen, den Umgang, das Erzeugen von schönen Wörtern betrifft...Am Wochenende habe ich wieder mit einer lieben Freundin gesprochen - danke dir dafür, Jules - und bin wieder viel am Nachdenken rund ums Schreiben.
36 Grad
Die Haut schwitzt unter den Haaren.
Sauna auf dem Kopf.
Heiß. Glüht. Grillt.
Perlen auf der Stirn statt vor die Säue.
Eine löst sich.
Eine nur. Erstmal.
Rinnt als Schweißtropfen hinab.
Hinab die Schläfe,
am Auge vorbei.
Da, schau!
Richtet sich zielgerade gen Süden.
Fast wie in Urlaub fahren.
Und dabei Spuren hinterlassen.
Schmiegt sich an der Einkerbung des Mundwinkels vorbei.
Salz auf meiner Haut (ein wunderbares Buch).
Sammelt schließlich ihre letzte Kraft und steht
am Abgrund.