Frau Paulchen ist müde. Das ist aber auch anstrengend, zuerst morgens zwei Stunden von 5 bis 7 Uhr zu schreiben und dann nochmal abends vier Stunden in die Tasten zu hauen! Hätte ich nicht gedacht. Mein Kopf raucht, jetzt ist dann langsam gut. Fazit: Die Schreibnacht war klasse! Ich mach es im nächsten Jahr gewiss wieder, dann aber ohne die morgendlichen Schreibstunden.
Author: sophie
Schreibnacht #4: Schnell sein
Ich stelle fest, dass ich mitunter ein wenig überfordert bin, mir Gedanken zu den Unterlagen zu machen, mir mein Gedicht in Ruhe zu überlegen, Kommentare zu mir durchzulesen, neu zu denken und zu überarbeiten und noch zusätzlich bei allen anderen auf dem Laufenden zu bleiben und bestmöglich ihnen noch Feedback zu geben. Ich weiß, Frauen sollen so multitasking-fähig sein, aber (zumindest) heute fällt es mir echt schwer. Ich bleibe tapfer dran!
Schreibnacht #3: Zitat von Rose Ausländer
Noch was Schönes, das gerade eine andere Schreibnächtlerin zitiert hat: eine Zeile von Rose Ausländer. " Wenn ich traurig bin,/ schreibe ich Gedichte, / wenn ich fröhlich bin, schreiben sich Gedichte aus mir"
Schreibnacht #2: Haiku
Ein Augenblick nur
gefrorener Moment in
der Winterstille.
Das ist mein Haiku zum Thema "In welchem Jahreszeitenbild würde Ihr Dichten angemessen zum Ausdruck kommen?" Eindeutige Antwort meines Haikus: im Winter.
Nachtrag: Wir haben es noch überarbeitet, dank Michaelas Feedback, und jetzt lautet es (und ist dabei wesentlich schöner):
Momentaufnahme
gefrorener Bruchteil in
der Winterstille.
Schreibnacht #1: Das geht gut los
Gleich geht die Schreibnacht los. Werde parallel immer mal wieder und sofern ich dazu komme hier ein paar Ideen und Erfahrungen zur Schreibnacht posten. Der erste Gedanke, den ich aus meinen Unterlagen ziehe und ein Zitat von Günter Eich ist, lautet: "Ich bin Schriftsteller, das ist nicht nur ein Beruf, sondern die Entscheidung, die Welt als Sprache zu verstehen." Ist das nicht ein schönes Bild? Die Welt als Sprache zu verstehen! Grandios.
Schreibmorgen und Schreibnächte
Nun bin ich ja eigentlich ein Morgenschreiber: Ich finde morgens die Zeit und meine Muse Eleonor - eine gute Kombination - und finde es ganz wunderbar, mit so viel Kreativität in den Tag zu starten. Morgen jedoch werde ich das erste Mal an einer Online-Schreibnacht teilnehmen. Ich freue mich schon sehr, auch wenn ich noch gehörigen Respekt davor habe.
Farbenspiele #1: Die neue Nüchternheit
Die neue Nüchternheit.
Alle sind jetzt dann bald down
So langsam kommt mein Buch in die Tiefphase. Alle Figuren haben ihren Fall erlebt und stehen kurz vor dem "Tief-Höhepunkt", von wo aus es eigentlich nur noch bergauf gehen kann. Das ist ein sehr kritischer Punkt, und heute Morgen hatte ich echte Hemmnisse, viel zu schreiben. Also waren es nur knapp 2.000 Wörter. Aber jetzt habe ich mir einen Plan erarbeitet mit den wichtigsten Stationen bis zum Schluss, um den Plot einfach nochmals präziser vor mir zu haben. Feinjustiert sozusagen. Das sollte helfen.
Ach ja, das Wochenende
Das Wochenende war sehr schön, sehr kurz und voll gepackt mit Nähen. Ja, auch dieses Hobby will gepflegt werden. Und dann war ich noch bei meinen Eltern, und heute war mir 5 Uhr aufstehen einfach zu früh...also, Ausreden gibt es ja genug, warum ich nicht an Danas Geschichte weitergeschrieben habe. Aber morgen geht es weiter und auf in den Endspurt.
Farbenspiele
Nachdem es ja gerade mit der Kreativität, dem Schreiben und den Deadlines von Projekten gut läuft, habe ich mich entschlossen, einen nächsten Lyrik-Zyklus zu beginnen. Er soll das Thema "Farbenspiele" haben und sich rund um das Bunte in unserer Welt drehen. Ich denke mir, dass dabei schöne Sinnlichkeiten herauskommen können. Umfang: 24 Gedichte zu 24 Farben in 24 Wochen. Damit bin ich dann mal wieder eine Zeit lang beschäftigt. Das heißt, die Zeit läuft ab jetzt und bis 6. Mai 2011. Warum gerade 24 Gedichte und Farben? Keine Ahnung.