Landei in Berlin

In Berlin fühle ich mich mal wieder wie ein Landei. Dieses Gefühl habe ich immer, wenn ich hier bin. Die anderen sind cooler, hipper, lässiger, und ich bin sicher, dass sie mich anschauen und sehen, dass ich keine Ahnung von der großen weiten Welt oder diesem Leben habe. Ich bin sicher, es steht in meinem Gesicht geschrieben. Ob es meine Nase ist?

Sascha Lobo in Berlin

Nun bekenne ich mich ja offen dazu, ein absoluter Anfänger im Bereich Blog zu sein. Ich weiß, ihr seid nicht wirklich überrascht, liebe Leser (und vermutlich würde man in dieser neuen Welt des Blogs auch niemanden mehr mit liebe Leser ansprechen - ich tu es trotzdem, denn es braucht auch immer eine Gegenbewegung...). Twitter, Facebook, real time web - schöne Worte, aber bislang blieb mir die wahre Seele dieser social media-Welt verborgen. Bis gestern, möchte ich sagen.

Noch 7.000 Wörter

Langsam nähere ich mich der magischen 50.000-Marke. Mein erstes Fazit: Schreiben an einem größeren und längeren Stück geht besser als gedacht. Ich habe diese große Ehrfurcht vor dem Berg verloren. Jetzt kommt er mir machbar vor. Ich denke, was mir sehr geholfen hat, war direkt in den ersten Tagen die komplette Handlung zu unterteilen in Kapitel und Szenen. Denn jetzt befülle ich diese quasi nur noch. Sicher: Die ein oder andere Szene fällt weg oder wird mit einer anderen verschmolzen.