mit einem orgelspiel starten wir in den dritten vollen tag des kunstsommers. uns werden fünfzehn verzauberte minuten vollen klangs geschenkt. macht. atem. schönheit. immer wieder ein seelenwandanstrich.
ab heute arbeitet jeder im kurs an seinen projekten. skizzen werden erstellt. stoffe werden gestapelt, sortiert, ausgelegt, weggelegt. papiere werden ergänzt, gerissen, geschnippelt. es geht los. meine erste vertexturlichung heißt leerland. zu einem text, den ich hier noch nicht gezeigt habe. ich stelle mir eine installation vor. mit stoffstücken und papier. an eine große fläche traue ich mich noch nicht heran. vielleicht gibt aber auch der text eine fläche nicht her. oder ich suche sie nicht. ich komme gut voran, aber lasse mich auch gerne von den arbeiten und prozessen der anderen ablenken. ein sehr umsichtiger austausch und umgang miteinander. wissen teilen als begabung. wir schätzen die unterschiedlichkeit, die jeder mitbringt. ich fühle mich wohl beim text/ilen. eine gute möglichkeit einer anderen materialebene.