Aufgabe für das neue Weekly heißt: einen Liebesbrief schreiben. Klingt banal? Hm, ich weiß nicht. Ich finde, in dieser schnellen, virtuell vernetzten Welt fristen Briefe ein Schattendasein. Und seid mal ehrlich: Wie viele Liebesbriefe habt ihr in letzter Zeit geschrieben oder bekommen? Eben! Also, ran an die Gefühle in dieser Woche, öffnet Tür und Tor für Emotionen, Liebesschwüre, Bekundungen und lasst euch von euch selbst überraschen. Macht mit beim Weekly #7 und stellt euren Liebesbrief hier am 27.2. im Kommentar ein!
Author: sophie
Perspektive und Erzählstimme
Anstatt euch eine Abhandlung über Perspektive und Erzählstimme zu liefern, habe ich im Netz recherchiert und will euch viel lieber einige Zitate, Gedanken, Fundstücke präsentieren, die das ganze Thema hoffentlich näher erläutern und/oder zumindest mal zum Nachdenken anregen. Los geht's:
Geheimtipp: selbst Gemachtes
Nachdem ich mir ja vergangenes Jahr vorgenommen hatte, nur noch selbst gemachte Geschenke zu verschenken, bin ich immerhin schon ganz gut damit vorangekommen. Es ist wirklich schön zu sehen, wie sehr sich Freunde über eigene Kreationen - sei es aus der Küche, Schriftliches oder selbst Genähtes - freuen und die Zeit, die ich in die Geschenke investieren, schätzen. Das Erstaunen "Das hast du wirklich selbst gemacht?" ist das beste Gegengeschenk, das es überhaupt geben kann. Daher bin vermutlich ich die viel reicher Beschenkte. Und das finde ich die beste Entdeckung für mich.
Fülle genießen, Verzicht üben
Noch ist Faschingsdienstag, die Krapfen liegen heiß dampfend auf der Bäckertheke, der Alkohol fließt im Überfluss aus den Flaschen ins Blut, und sämtliche Narren üben sich in der Maskerade, im Versteckspiel, im Anderssein. Alles ist erlaubt, so scheint es, in dieser tollen Zeit. Ab morgen beginnen 40 Tage des Verzichts. Des Verzichts von der Völlerei und Fülle. Es ist auch eine Phase der Ruhe, Erholung, Besinnung auf sich, seine Liebsten. Worauf verzichtet ihr? Welche Werte sind euch besonders wichtig zu überdenken?
Interessante Gedanken von van Veen
Ich war am Donnerstag auf einem Konzert von Hermann van Veen. Der Liedermacher und Kult-Chansonnier hat einen interessanten Gedanken auf die Bühne gebracht, der mich sprachlich sehr beschäftigt hat. Er hat erzählt, dass die Ehefrau eines Verstorbenen eine Witwe ist, der Ehemann ein Witwer. Dass Kinder, die ihre Eltern verlieren, Waise sind. Aber was sind Eltern, die ein Kind verlieren?
Weekly #6
Nachdem ich mich nun die Woche über mit Elizabeth George beschäftigt hatte und sie - und das sage ich gerne zum wiederholten Male - in ihrem Buch echt gut finde, werde ich mich in diesem Weekly noch intensiver der Perspektive und Erzählstimme widmen. Mehr dazu lest ihr nächste Woche Samstag (20.2.), doch auch bis dahin gibt es bestimmt noch den ein oder anderen Eintrag. Lasst es euch gut gehen.
Zusammenfassung: Wort für Wort von Elizabeth George
So, hier ist nun die Zusammenfassung von Wort für Wort. Ich fand das eine sehr interessante und wohltuende Aufgabe. Das Buch ist einfach empfehlenswert. Zudem habe ich noch in einem separaten Dokument die einzelnen Schritte notiert und das Soufflierblatt für die Figuren auf ein separates Blatt geschrieben. Viel Freude und guten Nutzen damit!
Wunderbares Zitat zum Merken
Kleines Fundstück und wunderbare Kostbarkeit aus Elizabeth Georges Buch:
„Ich schreibe, weil ich schreiben wollte, weil ich schreiben sollte, weil ich zum Schreiben berufen war und man mich dazu aufforderte. Ich schreibe, weil es das ist, was ich bin.“
Weekly #5
Jetzt werdet ihr euch wundern: Warum Weekly #5? Wo ist denn #4 geblieben? Ha! Da habt ihr mal nicht aufgepasst, was? Weekly #4 war, jeden Tag von NY aus zu bloggen, was ich ja wohl auch geschafft habe - sieht man mir mal die Tatsache nach, dass ich früher abgereist bin. Okay, Okay, etwas Schummeln gehört dazu. Hier aber nun das fünfte Weekly: Ich werde bis nächsten Samstag, 13. Februar die Zusammenfassung zu Elizabeth Georges Buch einstellen. Ich weiß, ihr werdet sagen, jetzt schummelt sie ja schon wieder. Das wollte sie doch eh machen. Stimmt.
Auf dem Weg der Besserung
So langsam werde ich wieder. Habe die vergangenen zwei Tage mit Suppe und Bananen essen, viel trinken und viel schlafen verbracht und nun das Gefühl, als ob ich doch langsam wieder zu mir finde. Ein gutes Gefühl der Besserung stellt sich ein. Hurray! Morgen habe ich zum Glück noch frei, und Dienstag geht es wieder zurück in den Arbeitstrott. Die Auszeit in NY tat gut, die zwei Tage Tiefenerholung auch. Ich bin bereit für die kommenden Wochen und schmiede bereits die nächsten Urlaubspläne. Definitiv ein Zeichen der Besserung ;)) Jetzt muss ich nur noch das in NY erworbene Wissen umsetzen.