#frapalymo no 18: angst

angst

das gefräßigste aller dunkeltiere
in dir
die gesichter
verstummen indes
nie

Das ist Gedicht No. 18 von Frau Paulchen für den #frapalymo, und der Impuls lautete „angst“.

30 Tage, 30 Gedichte, no excuses: Wer beim #frapalymo mitmachen mag, kann dies entweder für sich tun und nichts sagen (was ja schade wäre) – oder im unten stehenden Kommentarfeld den Link zu seinem Blog/Webseite hochladen – oder das Gedicht selbst über das Kommentarfeld hochladen – oder auch einfach sonst einen Kommentar hinterlassen. Ähnlich über Twitter mit Link und Kennung #frapalymo und @FrauPaulchen

22 thoughts on “#frapalymo no 18: angst

  1. Franzi says:

    Kalt rinnt es
    durch meinen Magen,
    über mein Rückgrat.
    Pupillen zucken,
    zögern, flüchten.
    Zähne verriegeln
    mein Wort wie ein Tor.
    Es kommt etwas.
    Es würgt mein Herz,
    es presst auf mein Atmen.
    Stumm starre ich.
    Die Zukunft ein Schrei
    durch Mark und Bein.

  2. Angst

    stellt Nackenhaare auf

    Was knackte da?

    Schärfst mir die Sinne

    mit dem Dolch der Fantasie

    Ich schmecke Blut

    (weil ich mir auf die Lippe biss!)

    Bewaffne mich mit Regenschirm

    und Mut

    Da hat sich was bewegt

    Ich schleich

    derweil in meinem Hirn das Grauen haust

    und sehe Grau

    Und klein

    Und Maus

    und atme

    aus

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