#frapalymo 30mai16: zehn

zentrifugierte vertikalkräfte eines übriggebliebenen wortes
einmalig
hingeschleudert ins sein seines ansonsten üblichen
narrentums geht es weiter

 

das ist gedicht no. 30 von frau paulchen für den #frapalymo, und der impuls lautete „ein akrostichon zu zehn“.

30 tage, 30 gedichte, no excuses: wer beim #frapalymo mitmachen mag, kann dies entweder für sich tun und die impulse für die eigene schreibstube nutzen. oder im unten stehenden kommentarfeld seinen blog/webseite verlinken. oder das gedicht selbst über das kommentarfeld hochladen. oder auch einfach sonst einen kommentar hinterlassen. ähnlich über twitter mit link und kennung #frapalymo und @FrauPaulchen

46 thoughts on “#frapalymo 30mai16: zehn

  1. Matthias Doellert says:

    Zweisamkeit im Zeichen der Liebe;
    erwachen dabei gewisse Triebe,
    haben sie dann in der Folge oft als Ergebnis,
    neun Monate später ein schreiendes Erlebnis!

  2. Zum Ende dieses #frapalymos
    Endlich in der Lage sein ohne
    Hinzusehen das Wort fehlerfrei zu tippen
    Nur ist das morgen schon wieder vorbei!
    .
    Zum Abschied morgen bleibt
    Ein Trost denn schon in einem
    Halben Jahr ist der Oktober vorbei und
    November mit dem 11. #frapalymo

    Schwer fiel das Entscheiden, weil sich so ziemlich alles in diese vier Buchstaben verdichten ließe…

    https://naturinsilben.wordpress.com/2016/05/30/zehn/

    Entschiedene Grüße,
    Silbia

  3. Gerda Steger says:

    akrostichon

    z eit reist wild davon zeitlich
    e in donnernder fluss uferlos die
    h immeln uns zerreißt die
    n acht das gefühl bewacht und

    z errt & knebelt die seele
    e he das herz zeit und
    h immelsschriften erfasst zeitet
    n eu sich auch der fensterblick

  4. Beim Hahnenschrei

    Zwölf waren sie, die auf Wanderschaft gingen,
    einig und treu mit stets gleichlangem Schritt.
    Heilige Eide hatten sie sich geschworen;
    nur zum Ende hin kamen nicht alle mehr mit.

    Zerfiel ihre Freundschaft, ihr gemeinsames Wirken?
    Eine Lüge, Verrat, was war schuld am Geschehen?
    Hinterher hatten sie wohl schlechtes Gewissen, doch
    nur einer, nur einer musste den letzten Weg gehen.

  5. roteFrau says:

    zögern zaudern zweifeln

    etwas echtes einfach ehrlich

    helfen hier herbei herbei…habe

    neulichnachts natürlich nun nur noch ne Notiz

  6. yumami says:

    zwölf zärtliche Zungenschläge
    einsame engel erröten
    himmelsboten huschen heimwärts
    necken nächtliche najaden

    Hach, war das schwer heute zu entscheiden, welche Wörter ich kombiniere – hier die eher romantische Variante 🙂 Wünsche euch einen schönen Abend !

  7. @philosophina says:

    zwergenhamsterradkrummer Rücken
    engstirngefaltet eingenistet
    himmelwillfährig hinterhergewunken
    nimmermehr zurückgekehrt

    • Die heute überschlägt sich vor Wortlust thematische Freiheit vonEsther says:

      Die thematische Freiheit von heute überschlägt sich vor Wortlust…

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