oh, ich mag die gartenlauben eigentlich noch gar nicht verlassen! das hat mir gut gefallen – danke euch fürs einlassen auf den impuls!
am tag 4 geht es eigentlich um ein nichthaus und nichtzimmer – und trotzdem gibt es ihn überall in der ein oder anderen form. weniger zum aufhalten, mehr zum durchgehen, fristet er oft ein unterschätztes dasein. nicht jedoch bei tag 4 der #frapalywo – hier steigt „der flur“ zu neuen höhen auf! viel spaß beim durchgehen, stehen bleiben, verdichten – in diesem „unraum“.
das kleingedruckte: gebt mir gerne über mail oder twitter bescheid, wenn ihr mitdichtet, dann kann ich den link zu eurem blog tweeten. oder stellt euer gedicht oder den link zu eurem gedicht an dem jeweiligen tag in das kommentarfeld unter meinem gedicht ein. kennung über twitter ist #frapalywo und ich bin @fraupaulchen.
… Und hoffentlich steht da kein Pferd… Auf dem Flur… Helau und Alaaf
Gemischte Gefühle
Sie ging den langen Flur entlang
mit gemischten Gefühlen
Was würde sie erwarten?
Vorbei an vielen Türen
Hinter jeder verbarg sich ein Schicksal
Und ihre Freundin war eine davon,
die es erwischt hatte
Vorsichtig öffnete sie die Tür
Die Freundin im Rollstuhl lächelte sie an
Und sie fühlte alles würde gut werden
sehr berührend, liebe Jutta
Liebe Sophie, Dein Wort *unraum* triggerte mich …
und führte zu diesem Widerspruch 🙂
(mein eigentliches Gedicht war schon gestern Abend fertig
und ist unter Deinem Reinheitsgebot zu finden)
– – –
der flur
ist kein unbewohnter unraum
besondere wesen sind dort heimisch
gewisperte geheimnisse verhallen
hinterlisten rumoren in schlupflöchern
verwinkelte intrigen werden gesponnen
es wird frisch gebohnert und gemobbt
schwaden aus der gerüchteküche
verbreiten sich über den flurfunk
im flur fließt der liquor eines hauses
wie schön, dass der unraum nochmals eine weitere inspiration war! danke dir, yumami!
lg. sophie
nur hereinspaziert in meine flure: https://mauletti.wordpress.com/2017/02/27/erste-frapalymo-und-meinschon-vierter-beitrag/