Lichte Gedichte: Abschluss der Reihe

So, meine Freunde des lyrischen Textes und der heiteren Ergüsse. Ich habe meinen Lyrik-Zyklus "Lichte Gedichte" heute abgeschlossen. Mit knapp einer Woche Verspätung, aber hey - dafür, dass ich im Juli die absolute Tiefphase hatte, finde ich mich gar nicht so schlecht. Ich wollte bis zum 8. August fertig sein, heute haben wir den 12. Das nenne ich mal völlig in Ordnung. Und beim Durchklicken gerade finde ich einige wirklich wunderbar.

Lichte Gedichte: Sterne

Funkelsterne
Am Himmel
In deinen Augen
Erglimmen. Verblassen.
So schnell vorbei
Wie die Liebe
Aus den Augenwinkeln nur
Und ewig da
In deiner Erinnerung
War sie immer schöner.
Ein Wunsch. Für dich.
Liebe.
Klare (Aus)Richtung.
Hier nach Westen.
Marschiert, Männer.
Dort hinten wartet der Tod.
Schießt über das (Himmels)Zelt.
Trifft. Erlischt.
Bevor du es
vielleicht,
eventuell,
unter Umständen
mitbekommst.
Und hoffst.
Und hoffst.
Dass es der Stern war,

Eine Muse mit Namen Eleonor

Meine Muse hat sich mir mit Namen vorgestellt: Eleonor. Ich finde, das passt sehr gut zu ihr, denn sie verhält sich manchmal durchaus wie Diva und Zicke - und genau so stelle ich mir eine Frau mit diesem Namen vor. Abends ist sie noch sehr unwillig und eher mit sich beschäftigt, als dass sie mich unterstützen will. Da muss ich noch in Klausur mit ihr gehen, damit wir beide glücklich werden. Ich glaube, wenn ich sie besser kennen lerne, kann ich sie Leo oder Lene oder Eli nennen 😉

Körper, Geist und Seele

Langsam reicht es. Der Juli ging nahezu schreiblos über die Bühne. Ich habe kaum Wörter, geschweige denn Sätze und Geschichten zu Papier gebracht. Ein Desaster. Rückblickend habe ich es während meiner SchweigSchreibZeit nicht als belastend empfunden, aber jetzt plagt mich das schlechte Gewissen. Wann schreiben, lautet die Frage. Morgens ist meine Bewegungszeit. Da muss ich raus, frische Luft tanken, laufen, um den ganzen restlichen Tag am Schreibtisch sitzen zu können. Abends war bislang nicht meine kreative Phase. Aber wann sonst?

Nachlese: Literaturempfehlung

Hier noch eine Nachlese aus dem Urlaub: Ihr solltet unbedingt The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society lesen. Ein sehr schöner Briefroman, der nach dem Zweiten Weltkrieg spielt und der einfach wunderbare Charaktere enthält: zart, witzig, verspielt, verliebt, verwirrt, verbittert...Ein gutes Buch, um in den Urlaub einzusteigen oder sich für einen wunderbaren Sonntag auf dem Sofa vorzunehmen.