Warum soll ich immer nur erklären?

Nachdem ich ja den Blog von Stephan Waldscheidt Schriftzeit entdeckt habe, gehe ich immer mal wieder auf die Seite und füttere mich mit Gedanken, Ideen und Impulsen. Heute habe ich diesen Satz in einem seiner Blogeinträge zum Thema Erklärungen in Büchern gefunden, aber ich finde, er gilt ebenso für Lyrik, Kurzgeschichten oder auch Dramen. Der Satz stammt auch nicht von Waldscheidt selbst, sondern angeblich von amerikanischen Lektoren und ist ebenso simple wie vielsagend:

Resist the urge to explain!

Körper, Geist und Seele

Langsam reicht es. Der Juli ging nahezu schreiblos über die Bühne. Ich habe kaum Wörter, geschweige denn Sätze und Geschichten zu Papier gebracht. Ein Desaster. Rückblickend habe ich es während meiner SchweigSchreibZeit nicht als belastend empfunden, aber jetzt plagt mich das schlechte Gewissen. Wann schreiben, lautet die Frage. Morgens ist meine Bewegungszeit. Da muss ich raus, frische Luft tanken, laufen, um den ganzen restlichen Tag am Schreibtisch sitzen zu können. Abends war bislang nicht meine kreative Phase. Aber wann sonst?

Die richtige Schreibstimmung

Im neuen TextArt Magazin habe ich einen Bericht über die richtige Stimmung zum Schreiben gelesen. Ich fand den Bericht mäßig, bin aber dadurch ins Grübeln gekommen, wann denn für mich diese ominöse richtige Stimmung ist, oder was dazu vorherrschen muss. Ich glaube, für mich ist es in der Tat der frühe Morgen oder mitunter auch der sehr späte und dann vielleicht auch weinbeseelte Abend.