Der arme Santo. Er tut mir ja wirklich leid, was der alles erdulden muss als Held. Wobei er sich neben Clara gut macht und eigentlich bislang fast menschlicher ist. Jedenfalls hat er eine richtig tragische Geschichte und ist nicht aus freien Stücken Auftragskiller geworden. Das bringt ihm Sympathiepunkte ein.
Wörterzahl: 20.000+ / Wörter heute: 1.800 und ein paar zerquetschte.
Author: sophie
Knapp vor 20.000 aufgeben
Eigentlich stand ja die 20.000-Marke heute zum Ziel, aber ich gebe bei 18.766 auf. Dafür habe ich eine echt richtig schöne Szene geschrieben, mit der ich mehr als zufrieden bin und auch meinen Auftragskiller Santo gut eingeführt. Es tut mir jetzt schon leid, dass er am Ende sterben wird, aber so ist das nun mal. Nach der wunderbaren Szene habe ich eine Pause gemacht, und nun scheint die Kreativität dahin. Reicht ja auch. Bin jetzt 5.500 Wörter im Plus. Ein gutes Gefühl. Weiter so, Frau Paulchen!
Müde
Okay, heute fiel es mir echt schwer, aufzustehen, und ich habe auch nur 1.474 Wörter geschafft, dafür plötzlich noch eine Freundin von Clara eingeführt, die eigentlich nicht geplant war, und wo ich noch nicht weiß, ob sie eine kurze Erwähnung bleibt oder sich zu etwas mehr entwickelt. Vielleicht habe ich jetzt auch wieder ne neue Tür aufgemacht. Aber irgendwie wollte Laura kurz mit ins Spiel gebracht werden. Egal. Wie sagt Chris Baty so schön: "Revision is for December." Vielleicht fliegt sie ja dann wieder raus.
Wie witzig kann man schreiben?
Jetzt bin ich bei 11.204 Wörtern, und stelle mir die Frage, wie man es schafft, unter Druck seinen Plot hinzubekommen und dazu noch witzig zu schreiben. Irgendwie fände ich es ja auch tragisch, wenn nur alles schwer wäre oder nur spannend oder eben nur irgendwas. Also ich habe gerade eine Szene beendet, die hoffentlich das Lesen auflockert, auch wenn der Rest ja eher in Richtung Spannung geht. Könnte ich für mich und für Claras Welt ein neues Genre eröffnen, das sich "spannende Skurrilitäten" nennt oder "skurile Spannung"?
Tag 4 und bei knapp 10.000
Heute ist Tag 4, und ich habe jetzt 9.229 Wörter geschrieben. Damit bin ich noch rund 2.500 Wörter im Plus. Grandios! Zwischenzeitlich habe ich auch alle meine Kapitel in Szenen unterteilt, und damit bin ich wesentlich beruhigter, was die Fortsetzung der Geschichte angeht. Gut, wenn man einen roten Faden hat, auch wenn ich mir noch ein paar Ideen einfallen oder mich von ihnen überraschen lassen möchte. Es geht voran und das Wichtigste: Ich habe keine Scheu vor den täglichen 1.667 Wörtern. Das ist bislang das beste Gefühl.
Tag 2 – noch läuft’s
Meine Taktik für das Unter-der-Woche-Schreiben: früh morgens schreiben. Das bedeutet allerdings, dass ich früher als sonst aufstehen muss, und grundsätzlicht ist ja alles mit einer 5 vorne dran inakzeptabel. Also habe ich einen Trick entdeckt: Ich habe meinen Wecker vorgestellt, so dass er zu der psychologisch akzeptablen Uhrzeit 6 Uhr klingelt, es tatsächlich aber erst 5.30 Uhr ist. Ha! Damit kann ich leben. Ergebnis meines heutigen Schreibens: etwas über 1.800 Wörter und damit ein klein wenig mehr als erforderlich.
1. Tag: 4.097 Wörter
So, meine Lieben, ich möchte nichts hören: Ich habe am ersten Tag von NaNoWriMo immerhin 4.097 Wörter geschafft und damit weit mehr als notwendig. Jetzt habe ich ein kleines Polster für die kommende Woche. Es lief ganz gut, mit dem yWriter lässt sich gut schreiben, trotzdem speicher ich alles auch nochmals als copy/paste-Aktion in einem extra Word-Dokument ab. Sicher ist sicher. Mal schauen, wie Tag 2 ablaufen wird, denn morgen beginnen die Herausforderungen des Berufsalltags.
Abgetaucht
Alltag türmt sich zu Wellenwänden,
tiefe Schlucht dazwischen.
Mittendrin heißt abgetaucht
beim Versuch nicht unterzugehen.
Um mich rum nur Machen, Tun.
Nichts davon ist nebensächlich.
Dies ist ein One-Way-Gefühl,
ein River of no return.
Die Wellen nicht sich brechen lassen
heißt, ein Moses zu sein.
Und nichts Geringeres.
Morgen geht es los
Noch 1 Tag, dann startet der verrückte Schreibmonat. Ich bin mächtig gespannt: Ein Berg steht vor mir! Ob es wohl ein gutes Zeichen ist, wenn ich jetzt schon Panik bekomme? Arghhhh! Cool down, Sophie. Alles wird gut. Die vier Tipps auf der NaNoWriMo-Seite helfen (übrigens cooles Video! - unbedingt anschauen): 1. Zu Write-ins gehen; habe ich wohl vorgestern schon in Mannheim verpasst; schau ich gleich nach, wo das nächste stattfindet; 2. Sehr viel in den ersten Tagen schreiben und sich so einen Puffer für den Rest des Monats aufbauen; 3.
Gedanken beschäftigen sich selbst
Mein erstes Vorhaben, wirklich jeden Tag einen Blogeintrag zu schreiben, scheitert direkt zu Beginn. Da kann es eigentlich nur besser werden. Im Job viel zu tun, am Abend zu kaputt, am Wochenende nicht wirklich erholt - ich bin urlaubsreif. Ist das eine Entschuldigung für die Vernachlässigung eines Blogs? Vermutlich nicht, und dennoch muss ich sie so stehen lassen.