willkommene leere

was mache ich nach dem #frapalymo, und habe ich eigentlich noch ein leben? okay, letzteres ist vielleicht etwas übertrieben. derart verzweifelt möchte ich dann doch nicht erscheinen. aber – großes aber – der #frapalymo ist ein sog, und danach tritt oftmals die leere ein.

das ist einerseits  schrecklich, weil man sich selbst leer fühlen kann, ausgepowert und einmal durch. auf der anderen seite bietet leere ja so viel raum für neues. ohne das nichts kann das etwas nicht wirken. (übrigens mein großes thema seit einigen monaten: mehr weiß, mehr nichts, mehr raum. die leere willkommen heißen und alles überflüssige abstreifen, entsorgen, verschenken und im kommenden nicht wieder zulassen.)

deshalb umarme ich seit einiger zeit die leere und heiße weißflächen als geschenk willkommen. ich halte die hände dichtstill und genieße den schweigenklang, der sich auf grund entfaltet. ich lese texte nach. bewundere erneut texte – viele der anderen, manche der eigenen. (wenige der eigenen. dazu ist das kritische auge noch zu kritisch.) und ich freue mich auf die highlights, die als nächstes anstehen. weil ihre farben jetzt wieder richtig strahlen können. wie die nächste schreibnacht von unternehmen lyrik oder die anstehenden raunächte, um dann endlich endlich endlich in dieser zwischenjährlichen auszeit schlummernde projektideen zu wecken und mit ihnen das neue jahr zu gestalten.

hach. leere ist weißzeit ist schwammzeit ist grund für neues. ein geschenk.

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