ein zwischen

beinahe vorbei ist dieses 2015, und beinahe können wir bereits 2016 spüren. was das alles geben wird? wer weiß das schon… viele worte sind derzeit nicht in mir, und die stille findet auch keinen ausdruck. es kommt wie es kommt. irgendwann und irgendwie. ideen für ein neues, ein anderes, ein mehr habe ich. ob sie ihren weg finden? vielleicht im licht, womöglich im schatten. wer weiß das schon… jedenfalls gilt es, nach einem verpassten weihnachtswunsch hier einen dank zu äußern. für all die worte, die ihren weg gefunden haben. hierhin und dorthin. für alle stimmen, die laut und leise geworden sind. für alle sprachen, die gehört wurden. für euch. danke. von vorsätzen halte ich wenig. von wünschen und gedanken viel. insofern wünsche ich mir so einiges und denke mir mehr noch dazu. ob das jemals jemand erfahren wird? wer weißt das schon… guten rutsch und alles erdenklich gute für euch. für uns. für alle. read more

raunacht VIII: abseits des weges

auf dem feld habe ich dich gefunden
abseits des weges
ein bemoost und vergessen und
mitgenommen ein weilchen
ein weilchen nur sage ich verspreche dir heimat
und ein gefühl
lege dich in meine hand spüre
die gesammelten jahre die erde das grün
und rieche ein wenig zurück in der zeit ein
wenig nur sage ich verspreche mir heimat
und ein gefühl
abseits des weges auf dem feld
habe ich mich gefunden und vergessen

raunacht VII: ich werde weiter sein

du wirst die tür öffnen
und ich werde weiter sein
getragen von mir
die spuren             siehst du
allein
wie in diesem vergleich dass es nur eine spur gab als die zeiten schwer waren und gott dich getragen hat du das nicht wusstest und enttäuschst bist aber dann irgendwann
verstehst du
allein
siehst du             die spuren
von mir
trage ich
die tür und das haus dazu
ich werde weiter sein