#frapalymo 4nov17: dichten

dichten

text struktur auge gehirn
gehirn herz
text politur

ignoranz und liebe

rückkehr

betrachtung umstellung

chaos

neu aufbau herzpolitur
neuherz

schluss punkt
vergänglichkeit

 

 

das ist gedicht no. 4 von frau paulchen für den #frapalymo, und der impuls lautete „doppelimpuls teil 2: substantive“. der versuch, meine verben zu substantivieren. mit beiden bin ich noch nicht glücklich, die dürfen noch ein weilchen abhängen. umso mehr freue ich mich jetzt auf eure substantivtexte!

30 tage, 30 gedichte, no excuses: wer beim #frapalymo mitmachen mag, kann dies entweder für sich tun und die impulse für die eigene schreibstube nutzen. oder im unten stehenden kommentarfeld seinen blog/webseite verlinken. oder das gedicht selbst über das kommentarfeld hochladen. oder auch einfach sonst einen kommentar hinterlassen. ähnlich über twitter mit link und kennung #frapalymo und @fraupaulchen

56 thoughts on “#frapalymo 4nov17: dichten

  1. Unterm Dach
    ein Boden dann
    Wohnung Treppe
    Wohnung Treppe Wohnung
    Treppe Keller
    Dunkelheit Moder
    Gespinste (von vorgestern)
    Schlösser und Riegel
    Kisten und Kartons
    Spielzeug Weihnachtskugeln Schlittschuhe
    Bücher Bilder Vasen Gläser Krimskrams
    ein jedes Ding zu seiner Zeit

  2. roteFrau says:

    ‪Hund Katze Maus Haus Gartenzaun sonne Mond Sterne gereimtes mag man gerne Zirkuszelt Wunderwelt Punkt Punkt Komma,oh… ist das so? #frapalymo‬

  3. Andrea says:

    Trugschluss

    Als die Verzweiflung kam
    warst du nicht vorbereitet

    denn keiner
    hatte dir je erklärt

    dass Mühe nicht Sinn heißt
    Opfer nicht Liebe
    Glaube nicht Hoffnung
    Reue nicht Erlösung

  4. yumami says:

    ein WORT
    nur Kopf
    kein Gefühl

    ein WORT
    mit Dominanz
    ohne Vitalität

    ein WORT
    immer Materie
    niemals Dynamik

    _ _ _
    warum nur ist Evolution ein Substantiv ?
    warum nur ist Transformation kein Verb ?

  5. Traumgeschrei Pforte
    Besinnung
    Engstelle
    Gehege Freistelle Weg
    Erinnerungskeller Tränenwut
    Gesagtes Erlebtes
    Daseinsform Angst
    Lähmungen Sorge Gier
    Lebensform Liebe
    Freiheitslachen

  6. ZeitDauer(t)
    SchmerzDauer(t)
    TrauerDauer(t)
    WandlungDauer(t)

    TrauerTränen
    BitterWut
    TrauerTränen
    BitterWut
    TrauerTränen

    RegenWeg
    BaumReihe
    GrabStein

    BlumenFarben
    KinderLachen

    MenschenSammlung
    TrostSpenden

    ZeitDauer(t)
    SchmerzDauer(t)
    TrauerDauer(t)
    WandlungDauer(t)

  7. Gerda Steger says:

    (m)ein Leben

    ein Herzschlag im Lichtwortregen
    ein Feuerwerk der Farben Spiele und
    Wolkenbilder in Gefühlsschluchten

    ein Meeer Fernwehblau
    die Seele im Wellenschlag der Zeit
    zeigt Fülle der Welt im Zeiger
    der rasenden Lebensuhr:
    Sternenbrand mein Himmel!

  8. ZWISCHEN DEN ZEILEN
    Harmonie Liebe Miteinander Zweisamkeit
    ZWISCHEN DEN ZEILEN
    Chaos Ordnung Lächeln Träume Firlefanz Glück
    ZWISCHEN DEN ZEILEN
    Fantasie Neugier Berufung MenschenZeit Offenheit
    ZWISCHEN DEN ZEILEN
    Musik Poesie Kunst Kultur Lesen Schreiben Reden
    ZWISCHEN DEN ZEILEN
    Alltag Verlässlichkeit Zusammenspiel Freundschaft Familie
    ZWISCHEN DEN ZEILEN
    Achtsamkeit Bewusstsein Meditation Stille Respekt
    ZWISCHEN DEN ZEILEN

    Wissen Wege Weisheit Wärme
    ZWISCHEN DEN ZEILEN
    Geborgenheit Zufriedenheit Zuversicht Du und ICH
    ZWISCHEN DEN ZEILEN

  9. Stephanie says:

    Die Substanz von Substantiven
    findet man in ihren Tiefen.

    Realismus Fanatismus Flüchtlingsfrage
    Angst der Menschen? Ernst der Lage?

    Wohlstandsfrust Kriegsverwundung
    Kölngespenster Hassbekundung

    Merkelhoffnung Gottessegen
    Wird es eine Lösung geben ?

  10. Mit den Augen der Krähe,
    ihren Flügeln besehen, krah!
    Aus Ohren und Federn
    krah, krah beäugt
    den Kopf geneigt in Frage
    Schnabelwärts zu mir,
    ganz Stolz und Kraft und Schwarz

    bin ich novembergrau
    nicht substantiv
    benebelt aufgelöst

    Hilf mir, mein Freund

  11. Geschichten, die
    von Müttern und Vätern
    von Frohsinn und Lebendigkeit
    von Trübsal und Sehnsucht
    von Hoffnung und Erfüllung
    vom Wissen und Entscheiden
    vom Fühlen und Lieben
    von Geburt und Tod
    vom Wandel
    von Freiheit
    und von dem ganzen Dazwischen
    wollen geschrieben
    Werden?

  12. https://www.morast.eu/2017/11/04/frapalymo-04-dasein/

    Dasein

    ins Schlummerweich ein Grellklingklang
    ein Wachwerdweiß aus Drang und Jetzt
    meines Körpers Magmamasse
    gen Fliesennass und Spiegel-Ich
    Innenfüllung
    Außenschicht

    ich küsse traumgewärmte Wangen
    und hauche dir ein Lebewohl

    Aufbruch Hektik Menschenfluss
    Straßenrhythmus Ankunftsgruß
    Maschinenstart und Selbstverschluss

    lächelferne Graugesichter
    Bausteinsätze Wortfragmente
    denkgebremste Tastenfinger
    Formeln Zeiten Meetingräume
    stumm geseufzte Kompromisse
    Antwortfragen
    Zeitdruck
    Pause

    ich klebe tief in Nachtischsüße
    und rede leuchtendwarm vom Dort

    optimierte Plantermine
    Koffein und Effizienz
    kopfschmerzschwere Zeichenberge
    Bildschirmzeilen Meilensteine
    mittendrin: ein Weg! ein Weg!
    Lösung
    Lächeln
    neue Sorgen

    Aufbruch Winken matte Grüße
    Stempel Gänge Türen Flucht
    ein Atemzug
    ein kurzer Flug

    ich entspringe meinem Herzen
    wachse neu in meinen Leib
    folge mir in deine Arme
    bin mir Lächeln
    bin dir Kuss

  13. Hina Artemon (@HArtemon) says:

    gedanken fließen um starre worte
    NEBEL TEXT
    geraten ins schwingen, skizzieren lücken
    BAUM HAUS
    verzweigen sich in fernen höhen, trocknen aus

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