Tiny Tales

Wer braucht schon tausend Worte, um ein Bild auszudrücken oder eine Geschichte zu erzählen? Der neue Trend in der Twitter-Welt: Tiny Tales. Das sind minikurze abgeschlossene Geschichten mit nur 140 Zeichen. Das soll mal geschafft werden. Hier zwei Links, die hierfür interessant sind: Der eine führt zu "fudder - Neuigkeiten aus Freiburg" und gibt, wie der Name verspricht, etwas mehr Futter und damit Hintergrund zu den Tiny Tales.

Dunkelheit

Dunkelheit umgibt einen hier in Husum ganz schnell. Schon um 15 Uhr sieht es so aus wie bei uns um 17 Uhr. Meine innere Uhr ist total durcheinander. Ich bin viel schneller müde - gut, vielleicht ist das auch die frische Luft 😉 Auf jeden Fall ist es hier flach und weit und melancholisch. Ja, ich finde, der Norden ist melancholisch. Hier können bestimmt klasse Geschichten geschrieben werden, die samtig und weich und eben melancholisch sind. Oder womöglich auch die ganz harten, rauhen und geschliffenen. Mal schauen, wie mich das inspiriert...

In Husum

Seit gestern bin ich also in Husum. Endlich Urlaub! Ich kann mein Glück auch noch gar nicht richtig fassen. 10 herrliche Tage liegen vor mir und das Ziel, jeden Tag 2.500 Wörter an Claras Welt zu schreiben. Ob dieses Buch jemals das Licht der Welt erblickt, weiß ich nicht. Aber es macht Spaß, die Charaktere zu begleiten. Hier in Husum höre ich Möwen wenn ich schreibe, ich blicke direkt auf das Wasser und den Hafen und sitze in einer wunderbaren Ferienwohnung. Wenn das mal keine Belohnung ist! Gestern abend habe ich ein Buch fertig gelesen - ein ganzes Buch!

Schlechtes Gewissen

Zwischenzeitlich treibt mich das schlechte Gewissen aus dem Bett. Fünf Uhr, der Wecker klingelt, ich lieg im Bett und denke, ach nö, jetzt noch nicht aufstehen. Ich stelle den Wecker weiter, drehe mich um, will einschlafen. Und dann klopft es an: das schlechte Gewissen. Aber du wolltest doch dies und du wolltest doch das...Und dann schafft es das schlechte Gewissen, dass ich da liege, nicht mehr einschlafen kann und letzten Endes doch aufstehe. Soweit ist es also schon gekommen.

Schreiben auf Reisen

Eigentlich bin ich ja auch wie zurzeit gewohnt um 5 Uhr aufgestanden. Aber statt zu schreiben, musste ich feststellen, dass mein Netbook (das ich extra und eigens zum Schreiben mit nach Edinburgh geschleppt hatte) nicht mit dem Stecker in meinen tollen internationalen Stromadapter passt. Tja, Theorie super, Praxis unzureichend. Dann wollte ich über meinen Job-Laptop schreiben, denn ich hatte mir immerhin auch das Word-File geschickt, aber dann wollte der Job-Laptop auch nicht so wie ich wollte. Arghhh.