Heute habe ich angefangen, den Charakteren meines NaNoWriMos Namen zu geben. Meine Hauptperson heißt Clara Winfield, ihr bester Freund Marcus Barker. Ansonsten habe ich als weitere Personen bislang Claras Vater, Stan Winfield, definiert, dann gibt es noch eine Haushälterin (Martha Wright) und die beiden "Schurken", Felton Morrow und Santo Morales. Die Handlung spielt, wie bereits erwähnt, in New York. Ich suche noch nach einem Arbeitstitel für mein Buch, denn es immer NaNoWriMo zu nennen, finde ich langsam anstrengend. Vielleicht nenne ich es einfach Claras Welt.
Author: sophie
yWriter
Ich bin gerade am Testen der neuen Schreibsoftware yWriter. Ich dachte bislang ja immer, ach einfach in Word oder dem OpenWriter und gut ist. Jetzt bin ich darauf gestoßen, dass es diesen yWriter (und noch dazu ganz umsonst) gibt. Hier kann ich Projekte erstellen, Kapitel, Szenen, Charakter, Orte und Gegenstände und habe allerhand Freiheiten, diese nach Belieben hin und her zu verschieben. Noch bin ich am Experimentieren, aber ich habe vor, mein NaNoWriMo-Projekt bereits über den yWriter zu schreiben.
Datei-Updates auf mehreren Computern
Ich habe mir ein Programm heruntergeladen, Dropbox, mit dem ich über mehrere Computer Dateien updaten und bearbeiten kann. Da ich zuhause an meinem Laptop und unterwegs an meinem Netbook arbeite, ist das ständige Hin- und Herverschicken von Dateien doch irgendwie lästig. Auch der Austausch per USB-Stick ist nicht ideal. Aber jetzt habe ich Dropbox heruntergeladen und muss mich nur noch damit zurechtfinden.
Vorbei
Ich freu mich, dass am Himmel Wolken ziehen.
Denn sie ziehen vorbei.
Mein Weg endet
bevor er begann. Die Biegung
birgt
keine Überraschung
kein Neues,
kein
Abenteuer.
Ein überschaubarer
Streckenabschnitt.
Ich freu mich, dass der Fluss stromabwärts fließt.
Denn er fließt vorbei.
Schon ist’s,
als wär’ ich
nicht mehr hier.
Du brauchst mich nicht, ja klar.
Ich war
schließlich
nur die kurze Dauer
deines Ausatmens
dein.
Besuch
Besuch ist besonders in der Vorfreude auf denselbigen schön und im Nachklang. Während des terminierten Aufenthalts anderer Menschen in der eigenen Wohnung fühlt man sich dieser eigenartig entfremdet und als Mit-Objekt derselbigen. Erst nach Besuchszeitende eignet man sich seine eigenen vier Wände wieder an. Und es ist genau diese Entfremdung, die aus dem Gedächtnis gelöscht wird, weshalb die Ankündigung und Planung des nächsten Besuchs auch wieder Freude bereitet. Ein steter Kreislauf.
w/o 12 Oct: Schreibliste
Ich bin übrigens ein bekennender Listenmensch. Ich stelle unendlich gern unendlich viele Listen auf: Wunschlisten, Urlaubslisten, To do-Listen, Schreiblisten...Ich bin Meister darin. (Wobei ich eine Freundin habe, die mich darin definitiv toppt - gell, J.?!)
Auf jeden Fall steht diese Woche auf dem Programm:
Kartenmaterial
Gestern kam mein Kartenmaterial: Stadtplan und -karte von New York. Warum ich das brauche? Für mein November-Buchprojekt. Und sollte ich das Buch in der ersten Fassung geschrieben haben, kann ich nach New York fahren und dort noch die Feinheiten herausarbeiten. Ich finde, es gibt schlimmeres, als vor Ort recherchieren zu müssen...
NaNoWriMo
Ich habe mich also entschlossen, dieses Jahr beim National Novel Writing Month (http://www.nanowrimo.org/) mitzumachen. Hurray! Vom 1. bis 30. November schreiben wir in diesen dreißig Tagen ein Buch mit ca. 50.000 Wörtern. Ich werde hier in diesem Blog schreiben, wie es mir dabei ergeht, denn für mich sind rund 1.700 Wörter am Tag eine ganze Menge. Mein Schreiben ist meist dicht und kurz, und für mich wird die Herausforderung sein, mich jeden Tag hinzusetzen und zu schreiben. Eine Idee habe ich schon, aber ich will noch nicht zu sehr plotten und in die Geschichte abtauchen.
Willkommen bei Sophie Paulchen bloggt.
Tja, so ist das also, wenn man einen Blog neu anfängt. Der erste Eintrag ist immer der schwierigste. Bedeutungsvoll soll er sein. Und erinnerungswürdig. Bloß nicht banal oder abgedroschen. Noch meinen Enkeln möchte ich davon erzählen können. Doch was ist schon für die Ewigkeit? Und ganz gewiss kein schnelllebiger Blog, wo morgen der Bit vom heute Geschriebenen schon nichts mehr wert ist. Insofern: Raus mit all den Absonderlichkeiten, Plattitüden und Floskeln. Getreu dem Motto: Ich war jung und brauchte das Geld. Kurzum: Herzlich Willkommen bei paulchen.bloggt. Ich heiße übrigens Sophie.