lyrische formen von a bis z. heute: mein scheitern

ich mag es überhaupt nicht, wenn ich ein einmal begonnenes projekt mit zeitplan und anfangsmotivation nach einigen wochen abbreche. ich mag es nur nicht nicht, ich hasse es. es ist ein gefühl des scheiterns, und es gibt definitiv schöneres im leben als dieses gefühl. aber, aber, aber: manchmal muss es sein. ich werde die lyrischen formen vorläufig nicht fortsetzen, sondern nach dem dinggedicht von gestern abschließen.

wieso, weshalb, warum? weil mir die motivation abhanden gekommen ist und die lust fehlt. zwei große treiber in meinem leben, denn sie führen mich zu inspiration und kreativität. ich merke, dass ich mehr recht als schlecht die buchstaben auswähle, mich mäßig mit jedem buchstaben beschäftige und dann auch noch mäßig den buchstabe bedichte. und egal, wie gut oder schlecht oder mäßig andere meine arbeit finden mögen, ich darf sie auf keinen fall nur mäßig finden. das ist der tod eines jeden künstlers.

deshalb befreie ich mich jetzt von dem druck, ein begonnenes projekt auch zu ende führen zu müssen und werde mich meinen anderen wünschen für dieses jahr widmen. etwa dem bald anstehenden Frau Paulchens Lyrik Monat oder #frapalymo. vielleicht ist es die konzentration auf das weniger und auf das wesentliche, das mich zu dieser entscheidung bringt und für mich gerade wichtig ist. jedenfalls fühlt sich der schritt richtig an. ein scheitern, ja. aber auch ein freiraum für anderes.

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