von raunächten und wünschen

die raunächte kamen und gingen. poesiefrei. dichterlos. mein dichterlos. leider habe ich es dieses jahr nicht geschafft, mir die zeit für den innenblick zu nehmen. sehr schade! meine aufmerksamkeit war auf vieles andere gerichtet und statt nun zu grollen und zu zweifeln, zu schmollen und mich zu ärgern, wie ich es ja sonst auch gerne mal mache, hake ich dieses jahr als neue raunachterfahrung ab. es geht ja weiter. das ist wichtig.

statt vorsätzen schreibe ich mir schon seit einigen jahren eine wunschliste für das neue jahr. als ich sie für dieses jahr geschrieben hatte, ist mir dann auch ein grund gekommen, warum die raunächte dieses jahr womöglich gar nicht so relevant für mich waren in ihrer innenperspektive. denn eigentlich wiederholen sich ganz viele wünsche von 2013 auch für 2014. da stehen mein #earlypoem auf dem plan, das ich täglich über twitter poste. da wird es zwei #frapalymo geben, im mai und im november. da wird es schreibnächte geben. hoffentlich wieder die aufnahme in den kunstsommer in irsee. und ein projekt, das ich schon länger vor mir herschiebe und mit dem ich lyrik in einen öffentlichen raum bringen mag. 

also quasi nix neues an wünschen. irgendwelche gut laufenden frauenzeitschriften und ratgeber würden mich nun vermutlich langweilig finden (und vermutlich bin ich das auch), da so gar nichts revolutionär neues auf der wunschliste steht. und dann kann ich aus der erfahrung meiner angehäuften jahre nun sagen: ja und?! es geht nicht immer nur um das zwanghafte neue, veränderte. es geht manchmal auch darum, sich in dem treu zu bleiben, was man gerne mag.

und deshalb wäre vielleicht meine quintessenz aus den raunächten gewesen, die nun für 2014 (and beyond) gilt: ich bleibe dem treu, was ich gerne mag und alles weitere darf. nichts muss.

an bildern und lieblingsworten heißt dies: zeit in ihrer vielfältigen meinzweidrei-form / seelenwände mit herzgenestert und innerlichst / das zwischen / kleinodmomente / prinzessinlöwenzahnleben.

und genau darauf freue ich mich. so wie ich es gestalte.

 

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