raunacht XII: ausgang

heute gehe ich im mondhof spazieren das licht
hat sich um mich gelegt runde für runde werde ich
blässer schwärzer die nacht und das dazwischen
hat sich in der unwichtigkeit der zeit verloren

4 thoughts on “raunacht XII: ausgang

  1. elbée says:

    oh : unwichtigkeit der zeit
    allerdings : da schwingt viel gleichzeitigkeit mit

    habe gestern abend auch den mond bedacht….
    (etwas lapidar)
    _____________

    der mond nimmt ab
    ohne sich sonderlich
    anzustrengen
    oder sollten wir ihn
    in ein anderes licht rücken

  2. Gerda Steger says:

    Liebe Sophie, das sind wundervolle Zeilen, in denen ich schon so oft lesend verweilte, und immer wieder sprechen sie mich mit dem Zauber jener Vollmondnacht an. Ich sah den Mond in seiner Leuchtkraft mir so nah vor dem Fenster stehen, und habe seine markanten Gesichtszüge auch mit der Kamera festgehalten. Wie schön, jetzt habe ich auch deine Zeilen dazu, die meine Gedanken verketten – und „das licht hat sich um mich gelegt“.
    Herzlich
    Gerda

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