#kuso17: weitermachen

am mittwoch die halbzeit des kunstsommers. erfahrungsgemäß eilt ab jetzt die zeit. bis zur großen kunstsommernacht, bis zur abreise am sonntag. in den klassen eifriges arbeiten. nachtschichten werden eingelegt.

ich habe mich entschlossen, die panischen bewegungen und die hektik im wasser abzulegen. nur noch zu schwimmen. frei zu schwimmen. in dem, was ich sehe erlebe erfahre. in dem, was ich nicht tun möchte, weil es nicht mein weg ist. liz zeigt mir arbeiten, die mich ansprechen. daniela erklärt kompositionen eines bildes. ich lerne. ich sehe. ich staune.

der entschluss zu einem neuen projekt. das gefühl, dass ich vielleicht mehr in diesem kunstsommer gefunden habe, als ich dachte. manches braucht intensität, um klarheit zu werden.

das mittagsgespräch mit christian weihrauch, dessen zeichnungen als faszinosum und magie zu beschreiben sind. gezeichnete gegenstände, die man aus dem blatt nehmen möchte. so genau. so akkurat. so schön. ich kann vor den werken verweilen und lang das brot, die schürze, die zitrone betrachten und „beobachten“. weil es auf verschiedenen ebenen so viel zu entdecken gibt. große bewunderung.

der abend mit und für die sponsoren und ihren gästen. und uns teilnehmern. mit jazz des meisters wolfgang lackerschmid in der perfekten umgebung von klosterpark und orangerie. die musik ist für mich allerdings in den hintergrund gerückt. weil ein gespräch und das vertiefen einer begegnung viel wichtiger waren.

sommerabend. die nacht antreten lassen. mondblicke. worterinnerungen. ruhe. im wasser.

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