#kuso17: weitermachen

am mittwoch die halbzeit des kunstsommers. erfahrungsgemäß eilt ab jetzt die zeit. bis zur großen kunstsommernacht, bis zur abreise am sonntag. in den klassen eifriges arbeiten. nachtschichten werden eingelegt.

ich habe mich entschlossen, die panischen bewegungen und die hektik im wasser abzulegen. nur noch zu schwimmen. frei zu schwimmen. in dem, was ich sehe erlebe erfahre. in dem, was ich nicht tun möchte, weil es nicht mein weg ist. liz zeigt mir arbeiten, die mich ansprechen. daniela erklärt kompositionen eines bildes. ich lerne. ich sehe. ich staune. read more

#kuso17: schwimmen

ich schwimme. gerne würde ich sagen können, ich schwimme im see. im flow. im glück. doch vielmehr schwimme ich armrudernd luftschnappend. bemüht, nicht unterzugehen. die druckgrafik fordert mich und überfordert mich vielleicht auch. ungewohnte arbeitsweisen techniken begrifflichkeiten doch einer völlig anderen welt. ich bin auf der suche nach verständnis zum einen und nach realisierung zum anderen. oder auch: der zweite kurstag war anstrengend.

es sind definitiv grenzen, die ich hier erlebe. eine konfrontation mit dem eigenen. von einem durchbruch noch keine spur. dieser zustand verwirrt beschäftigt belastet verstört. read more

#kuso17: andrucken

sonntag ist immer der erste richtige lange tag des kunstsommers. es ist ein langsamtag für mich. ein einfühlen. in die gruppe die thematik die prozesse. ein einhören auch. in begrifflichkeiten in fachsprech in mich.

der tag startet mit dem morgenimpuls. er ist angebot für alle, pflicht für mich. ich mag ihn nicht missen. diese viertel stunde in der klosterkirche als wegbereiter in den tag. am sonntag mit bassklarinette und auf tonspuren.

mit der meisterklasse der druckgrafik bin ich nach textile art vergangenes jahr ein weiteres wagnis eingegangen. nach wie vor versuche ich, meine texte in eine andere textur zu bekommen und ihnen neben der les-, hör- und spürbaren schicht eine weitere „wahrnehmbare“ schicht hinzuzufügen. read more

kunstsommer: natur körper naturkörper

der tag im meisterkurs beginnt mit einer ganz wunderbaren aufgabe: wir haben eindrücke gesammelt, die wir vorlesen und anschließend mit einem gegenüber tauschen. mit diesem fremdmaterial sollen wir ein gedicht schreiben. was für ein schönes geschenk, bilder und notizen von anderen zu bekommen und damit arbeiten zu dürfen. es entstehen großartige texte, die, so bin ich mir sicher, keiner von uns von sich aus mit nur eigenem material geschrieben hätte. eine sehr gute übung, die sich auch mit einem online-gegenüber wiederholen lässt. ideen reifen.