#frapalymo 6nov17: türsteher

türsteher

dieser tag am meer
sagtest du ich
sagte warte
auf die nacht
die vor uns stand

 

das ist gedicht no. 6 von frau paulchen für den #frapalymo, und der impuls lautete „medientransfer fotografie: nutzt dieses foto von @rtopnb als impuls für euer schreiben“. nochmals herzlichen dank an muriel aka @rtopnb für dieses foto als inspiration!

30 tage, 30 gedichte, no excuses: wer beim #frapalymo mitmachen mag, kann dies entweder für sich tun und die impulse für die eigene schreibstube nutzen. oder im unten stehenden kommentarfeld seinen blog/webseite verlinken. oder das gedicht selbst über das kommentarfeld hochladen. oder auch einfach sonst einen kommentar hinterlassen. ähnlich über twitter mit link und kennung #frapalymo und @fraupaulchen

61 thoughts on “#frapalymo 6nov17: türsteher

  1. im Sturm
    rollt das Vergessene heran –
    die Angst, das Leben
    bricht noch heute auseinander.
    ich habs vergraben damals,
    doch die Kavernen
    öffnen sich jetzt tief
    unter pechschwarzen Wolken:
    Erinnerungsgewitter,
    Lichtblitze mir im Kopf.

    ich wache auf –
    das Morgenmeer spiegelt
    mir sanft entgegen,
    liebliche Ruhe
    nach dem Sturm.

  2. Gerda Steger says:

    sturmgepeitscht

    das Meer unsere Wiege mehr
    noch alles Leben spiegelt
    spielt Krieg und Frieden

    es schäumt & schnaubt
    tost & tobt,
    rollt & grollt Donar

    diese Schattenstimme mit
    Gedankenmessern ins
    Meer sich stürzt:

    sieh Blitze statt Sterne
    leuchten auch in tiefsten
    Tiefen mir

  3. roteFrau says:

    ‪Strand Sand im Getriebe, die Wolken spiegeln das Meer, Blitze donnern, das Gehirn windet Getöse, der Mensch erschuf…Gott, oh Gott

  4. Andrea says:

    Virginia

    Der Wind gab mir
    den perfekten Sturm
    Das Wasser gab mir
    lang ersehnte Stille
    Ich gab mich der Flut
    und bekam ein Zimmer
    nur für mich

  5. Jutta@GEDANKENTaenze says:

    Mein Beitrag zu Tag 6

    Im Himmel der Vergänglichkeit
    spült Dunkelheit
    längst Vergessenes
    ans Land
    Aber nach dem Gewitter
    bleiben
    Muscheln in meiner Hand

  6. @MaremmaUrlaub says:

    @MaremmaUrlaub Tag 6

    Dunkel drohen Wolken
    am Meer mit mulmigem Gefühl
    verschwunden Sommersonnenstrand mit seinem Glitzern
    Herbststurm breit und schwer zieht auf

  7. da sind diese tage

    dunkel zieht drohend herauf

    ich sehe es kommen
    und kann doch nicht entfliehn

    mutlos kraftlos erstarrt
    warte ich
    entgeistert
    umnachtet
    bis es

    zusammenschlägt

    über mir

    ich ziehe mich
    zurück

    niedergeschlagen

    bis
    irgendwann
    irgendwo
    in mir
    ein licht
    mich sanft lockt

    zurück

    ins licht

  8. farbenspiel

    es schien als hätten die farben
    sich ängstlich dem tosen ergeben
    als der sturm zärtliches sepia
    in die schiefergrauen wolken mischte
    farbiges anthrazit das strahlende weiß
    komlementärte
    und am horizont die hoffnung
    für die zeit danach
    aufzog

  9. ich spüre
    ich höre
    ich atme
    Wind
    wird kommen
    Sturm
    ich schließe die Augen
    so weich der Sand unter meinen Füßen
    sowarm umschmeichelt meine Seele
    ich
    atme
    höre
    spüre

    wie wichtig
    unwichtige Dinge
    oft scheinen

    eben suchte ich hier meinen Beitrag von heute Morgen vergebens… tja das alles so ohne sehen zu können Hat manchmal so seine Tücken.
    Der Sturm wird ihn nicht weggeblasen haben 😉

  10. Spuren im Sand
    viele kleine Spuren im Sand
    vom Kinderheim zum Meeresstrand
    entlang der aufgespülten Algenkette,
    hier ein Bernstein, dort ein Bernstein;
    flinke Händchen suchen, finden,
    schreien: Ich habe einen…..!!!!
    Spaß und Spiel in gelber Sonne;
    dann schnell zurück Zurück ZURÜCK!!
    ZURÜCK in die Geborgenheit
    Der Wind bläst alle Backen auf
    erhöht sein Tempo, jagt die Wolken,
    verwirbelt den Sand; schneller und schneller
    der Lauf kleiner Füße und erste Tropfen
    auf nackter Haut. Die Dünen hoch
    noch und dann – geschützt.
    Regenfäden peitschen, durch
    Wolkenwände stößt Neptun
    seinen Dreizack, grollend begleitet
    sein Lied die Gewalten oben und unten
    Hinter den Mauern halten
    schwitzige Hände den Stift und
    schreiben nach Hause:
    Liebe Mama, hier ist es schön.
    Das Gewitter nahte im schwarzen Anzug….
    deine Elke

  11. Johann Seidl says:

    Das erste Wort ist Sturm
    das zweite Gischt
    ein drittes Fels und Sand

    Hinter den Dünen sitzt der Herbst
    und schreibt ein Herbstgedicht

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