Das nächste Weekly ist eine Übung aus dem Buch "Raum zum Schreiben" und heißt Farbenlehre. Hier steht: Machen Sie zwei Listen - eine von Farben, die Sie mögen, eine andere von Farben, die Sie nicht leiden können. Wählen Sie aus jeder Liste eine Farbe aus. Begegnen Sie jeder Farbe mit all Ihren Sinnen: Wie schmeckt, riecht, klingt diese Farbe, wie fühlt sie sich an?
Author: sophie
Schwägerinnen (Weekly #10, in Anlehnung an ein Postsecret)
Ich liebe meinen Bruder. Doch wirklich. Ich liebe ihn. Wir haben eine wunderbare Kindheit zusammen verbracht. Er ist immer da, wenn ich ihn brauche. Er ist einfühlsam, humorvoll, gut aussehend – eigentlich ist er all das, was ich mir von einem Mann wünschen würde. Wenn ich einen hätte. Leider, leider ist dieser Traum von einem Mann eben nur mein Bruder. Und da sind uns einfach gewisse Grenzen gesetzt. Nicht, dass es jemals sexuell zwischen uns geworden wäre, oder wir tatsächlich ineinander verliebt wären. Dennoch liebe ich meinen Bruder, und ich würde alles für ihn tun. Wirklich alles.
Schreiben ist Nahrung
Mein Fundstück des Tages stammt aus der Februar-Ausgabe von The Tempest und ist ein Zitat von Ulrike Dietmann: "Schreiben ist Nahrung für die Seele, Leben im Augenblick, Liebe, Genuss und das Zelebrieren von Schönheit."
Script Frenzy im April
Im April läuft das Pendant zum NaNoWriMo: Script Frenzy. Schriftsteller schreiben ein Drehbuch über 100 Seiten in 30 Tagen, und eigentlich steht auf meiner Wunschliste für 2010, daran teilzunehmen. Nun ist April schneller da als gedacht, und ich bin noch super unschlüssig. Soll ich mitmachen oder nicht? Sagt mir, liebe Paulchen.bloggt-Leser: Was soll ich tun?
Weekly #10
Nachdem ich gestern ganz vergessen hatte, das neue Weekly einzustellen, kommt es eben heute. Und es lautet: Mal wieder ein Post Secret zu schreiben. Das habe ich echt schon lange nicht mehr gemacht. Ich werde es dann hier am 20. März einstellen. Gute Woche euch allen (heute wieder um 6 Uhr aufgestanden...irgendwann schaffe ich es auch auf 5 Uhr, dann schreiben, dann laufen, dann arbeiten. Aber immer noch huste und schnupfe ich vor mich hin. Keine Ausrede, ehrlich!).
Der eine Satz
Habt ihr euch schon mal überlegt, den einen Satz aus eurer Geschichte herauszufiltern, den ihr für den besten oder prägnantesten oder schönsten Satz haltet? Versucht das mal - es ist unglaublich spannend.
Eine innere Uhr
Ich habe diese Woche mein Weekly wieder geschafft. Ich bin jeden Tag um 6 Uhr aufgestanden. Samstags will ich ja jetzt immer um 7 Uhr aufstehen und heute: 6.38 Uhr. Vermutlich habe ich bereits eine innere Uhr, und vielleicht stimmt es ja auch, dass wenn ich mir fest vornehme, zu einer bestimmten Zeit aufzustehen, dass mich diese Uhr dann auch weckt und mich wach sein lässt. Wer weiß. Auf jeden Fall werde ich es beobachten und freue mich, dass ich diese Woche schon so gut durchgehalten habe.
Blick in die Zukunft
Gestern war ich zum Abend essen im OskarMaria. Das ist eine Brasserie im Literaturhaus in München, die ganz und gar dem bayerischen Dichter und Literat Oskar Maria Graf gewidmet ist. Es ist toller heller Raum, sehr stylisch und doch nicht kalt, sehr exklusiv und doch nicht überteuert. Echt cool. Das Beste aber daran ist, dass einen dort überall Worte umgeben. Worte, Gedanken, Zeilen aus Grafs Werken.
Die richtige Schreibstimmung
Im neuen TextArt Magazin habe ich einen Bericht über die richtige Stimmung zum Schreiben gelesen. Ich fand den Bericht mäßig, bin aber dadurch ins Grübeln gekommen, wann denn für mich diese ominöse richtige Stimmung ist, oder was dazu vorherrschen muss. Ich glaube, für mich ist es in der Tat der frühe Morgen oder mitunter auch der sehr späte und dann vielleicht auch weinbeseelte Abend.
Immerhin schon zwei Mal
Ich habe es schon gestern und heute ohne Probleme geschafft, um sechs Uhr aufzustehen. Wieder einmal finde ich es faszinierend, wie ruhig und still die Welt um diese Uhrzeit noch ist. Es ist wirklich großartig zu sehen, wie nach und nach alles erwacht, mehr Lichter in den Häusern angehen, Menschen sich auf dem Weg zum Bäcker oder zur Arbeit machen - und ich selbst bin absolut ruhig und schaue zu. Faszinierend. Gestern und heute habe ich Kurzgeschichten aus 2009 überarbeitet. Stand schon lange in Rot auf meiner To-do-Liste und war längst überfällig.