#frapalymo impuls 9nov17

ihr seid großartig! endlich wurden all den abstrusen namen der autobahnparkplätzen ein „denkmal“ gesetzt. ich bin sicher, ich werde künftig mit ganz anderen augen die autobahnstraßen entlang fahren!

vermutlich geht es euch wie mir: ich schreibe, verwerfe, schreibe, verwerfe, nehme stücke wieder auf, schreibe, verwerfe, füge ein, schiebe hin und her…. letzten endes steht irgendwann ein text. heute wollen wir etwas chaos in diese fertigen texte bringen!

der impuls für das gedicht am 9. november lautet: „zerschneidet und setzt neu zusammen – aus drei eigenen texten wird ein neuer“. read more

#frapalymo impuls 11nov15

heute wurde ja richtig viel verklebt und verhaftet… zeit, den kopfknoten auch wieder zu lösen und etwas chaos in das verknotete denken zu bringen!

auf diesen impuls freue ich mich sehr, und ich hoffe, die wiederholungstäter unter euch auch – und die premieristen beim #frapalymo werden vielleicht auch so einen feinen spaß daran haben. die rede ist vom automatengedichtautomat. ja – ein wunderding!

und so lautet der impuls für das #frapalymo-gedicht am 11. november: „ab mit dem text durch den automatengedichtautomat. dieser virtuelle automat von hannes bajohr funktioniert wie folgt: links gebt ihr einen (euren) text der wahl ein, dann drückt ihr auf start und dürft nun gespannt schauen, wie der automat wörter wild durcheinander wirbelt. ich finde diesen automaten immer sehr gelungen, um das eigene denken auf völlig andere wege zu bringen und auch, sich selbst überraschen zu lassen. nehmt euren text oder einen abschnitt aus einer tageszeitung oder auch nochmals etwas von goethe und schaut, was durch das chaos entsteht – und arbeitet gerne damit weiter, verändert, nehmt teile daraus. ihr entscheidet, wie fertig euer text am ende ist. vielleicht bleiben nur wenige zeilen über… ich bin gespannt! read more

mein neues projekt: #eingestilt

bei der suche nach einem impuls für den #frapalymo vor wenigen wochen fielen mir zwei dinge in die hände: das buch „exercices de style“ von raymond queneau sowie ein kreativkartenspiel. flupp, war die idee geboren: auf basis eines neutralen ausgangstextes werde ich unterschiedliche texte/gedichte/fragmente schreiben – und zwar im laufe des kommenden jahres. genauer gesagt: ich habe 34 kreativkarten, also wird es nach plan 34 unterschiedliche texte geben.

queneaus stilübungen – für den, der sie nicht kennen sollte – bietet 99 unterschiedliche texte zu ein und demselben ausgangstext an. darunter sind wahre kleinode. er wandelt seinen text in form eines alexandriners ab, eines offiziellen briefes, im imperfekt, als anagramm, als tanka etc. ähnlich, aber eben nicht gleich möchte ich mich auch an einem text „abarbeiten“. meine aufgaben ziehe ich aus den kreativspielkarten und das könnte dann etwa heißen „eine geschichte um das objekt erfinden und dem text einen charakter geben“. read more