die ersten tage unbemust

nach dem #frapalymo und den raunächten spüre ich, dass es gerade einer weiteren pause bedarf. irgendwie ist mir meine muse abhanden gekommen. ich weiß nicht, wo sie sich herumtreibt, aber viel bei mir ist sie gerade nicht. und natürlich sind dann sofort ihre fernen verwandten unterwegs zu mir und meinen, sie könnten sich für eine weile einnisten: vetter zweifel und verzweiflung. nix da. ich versuche, fenster und türen fest verschlossen zu halten, damit sie sich gar nicht erst breit machen. ruhe, pause, auszeiten vom schreiben und dichten dürfen sein. und wenn mich madame muse wieder besucht, wird sie wie gewohnt durch den kamin schweben und neben mir sitzen in ihrer unschuld, als wenn überhaupt nichts gewesen wäre. also soll auch nichts sein. vertrauen in die stille und das schweigen soll ich wohl haben. also lege ich mir die beiden als wärmende schals um die schulter….und lasse locker, lasse stunden tage ziehen und wähne mich in einem zwischensein.

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