steal like an artist

und wieder gingen zwei wochen ins land, in denen ich nicht viel gebloggt habe – um genau zu sein: gar nicht. sich mit kreativität zu beschäftigen, heißt ja nicht sofort, auch kreativ zu sein. eine lektion, die man sich (ich mir) gar nicht häufig genug vorsagen kann.

will heißen: in den vergangenen tagen war ich sowas von gar nicht kreativ bzw. schreibend tätig und auch geistig nicht wirklich viel unterwegs, so dass ich langsam entzugserscheinungen bekomme. wie sich das bemerkbar macht? in einer inneren unausgeglichenheit und einem beben der seelenwände. da mein tag und meine zeit momentan aber insbesondere durch eine andere person mitbestimmt werden, ist es auch für mich ein umgewöhnen in diese flexibilität und in dieses andersgestalten. gut ding will also weile haben, und wieder mal verordne ich mir selbst mehr geduld mit mir. (langsam könnte ich es gelernt haben, sollte man meinen. tja. nun denn…)

gestern habe ich dann endlich ein vor dem urlaub angefangenes buch zu ende gelesen und wundere mich im nachhinein, wie ich es überhaupt aus der hand habe legen können. es ist wunderbar und trifft genau meinen nerv. es heißt „steal like an artist“ und ist von austin kleon. wunderbar eingänglich und prägnant bringt es vieles, das mich gerade beschäftigt, auf den punkt. ich kann es nur empfehlen!

ein ganz wesentlicher satz, den ich mir als mantra öfters aufsagen sollte, lautet: don’t wait until you know who you are to get started. anders ausgedrückt für mich: get started. manchmal sind diese art der aufrufe enorm wichtig, um das wesentliche nicht zu vergessen: sinne schärfen, augen öffnen, impulse einlassen, schreiben notieren schreiben überarbeiten. sich immer wieder neu begeistern an dem, was man gerne tut. insofern der aufruf auch an euch: get started!

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