dudendichtung: einwachsen

heute morgen beim #earlypoem stolperte ich über das verb „einwachsen“. und da ich über gestolperte verben gerne nachdenke, kam ich über kurz oder lang auf den dudeneintrag zum starken verb einwachsen und musste feststellen, a) wie viel poesie in diesem leider oft vernachlässigten oder negativ behafteten wort und b) wie viel poesie im duden steckt. also: ab in die meinzeit und dudengedichtet. vielleicht ist das eine neue reihe oder nur eine einmalige dichtung… alles darf, nichts muss.

hier also meine gedudetes gedicht (allein aus dudendichtung lassen sich allerhand hübsche wortkreationen schöpfen…):

blättern

die stelle der
einpflanzung anwachsen
anwurzeln an tiefe

tief hi/nein
in umgebendes
sein hinein
wachsen ein wachsen

betonung perfekt
bildung
oder ähnliches
zusammengeschobenes
hin/ein beispiel

die bäumchen sind gut
oder auch noch nicht
auch der rechte zeh
einverstanden

im alphabet davor
einwachsen danach

ein anderes
ich
mit der zeit
ein/gewachsen

[dudendichtung auf basis eines duden-eintrags zum wort „einwachsen“]

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