die gezähmte stille

es ist so viel stille in mir, habe ich neulich getwittert. und irgendwie habe ich das gefühl, als hätte ich diese stille zwischenzeitlich gezähmt. wie beim fuchs, der den kleinen prinzen bittet: „zähme mich“. der fuchs erklärt dem kleinen prinzen, zähmen bedeute, sich vertraut zu machen. es bedeute, einander zu brauchen und füreinander einzig zu sein in dieser welt.

so ist das mit der stille und mir. wir haben uns sehr gut miteinander vertraut gemacht. es ist nicht mehr nur eine stille, die hunderttausend anderen stillen gleicht. es ist meine stille. ich bin zeitlebens für die stille verantwortlich, die ich mir vertraut gemacht habe. sie ist gezähmt.

die zeit, die ich für meine stille verloren habe, sie macht meine stille wichtig. ich habe die stille zu meiner freundin gemacht….es gibt noch genug sätze aus dem kleinen prinzen, die für mich und meine gezähmte stille ganz wunderbar passen. wichtig für mich ist: ich bin für meine stille verantwortlich – und vor allem dafür, sie neben mir, aber nicht unbedingt in mir zu wissen. eben dies: eine gezähmte stille.

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