rückblick ausblick eine frage

ich liebe den november und ich liebe den dichtermonat! eine intensive zeit voller worte bilder neuer fügungen. unglaublich, wie frau paulchens lyrik monat aka #frapalymo an fahrt aufgenommen hat. ich kam mit dem lesen, genießen, freuen, rüberkopieren, twittern manchmal kaum hinterher!

ich blicke zurück auf den ersten #frapalymo, bei dem wir eine handvoll waren, zu diesem jahr mit knapp 40 dichtenden! ich danke euch allen fürs mitschreiben und dabeisein, fürs mitlesen und mitfreuen, fürs mitimpulsieren und mitdenken. großen, großen dank!

den nächsten dichtermonat mit 30 tagen, 30 gedichten, no excuses gibt es im november 2018. also direkt vormerken und im neuen kalender eintragen.

das warten verkürzen werden wir uns mit dichterwochen. die #frapalywo – die kleinere schwester des #fraplymo – gibt es seit diesem jahr. bei frau paulchens lyrik woche geht es um: 7 tage, 7 texte, 1 thema.

im gegensatz zum ganzen monat umkreisen wir in der woche also ein einzelnes thema, beleuchten das in seinen aspekten und lassen dennoch raum zum (text)wachsen und (denk)verändern. ich plane drei bis vier #frapalywo 2018, und starten werden wir ende januar. auch das könnt ihr euch im kalender vormerken. den genauen zeitpunkt kündige ich hier im blog wie auf twitter rechtzeitig an.

soviel zum rückblick und ausblick. nun noch die frage:

mich würde interessieren, welches euer eigenes lieblingsgedicht aus dem #frapalymo nov 2017 ist. in diesen vier wochen eilen wir oft von tag zu tag, von impuls zu impuls. nun soll auch raum sein für euren textlichen rückblick. welches gedicht aus euren eigenen (bitte nicht die der anderen) kürt ihr zu eurem derzeitigen favoriten?

ich weiß, dass noch nicht alle texte unbedingt druckreif sind. das ist nicht immer möglich bei diesem dichten schreiben. darum geht es auch gar nicht. mich würde nur interessieren, welcher euer eigener textliebling ist. wer mag, darf seinen/ihren text morgen oder in den kommenden tagen unten gerne nochmals verlinken oder einstellen. wer nicht mag, lässt es einfach.

danke an euch und für eure begeisterung. ich freue mich, euch bei der #frapalywo im januar oder im nächsten #frapalymo wiederzulesen!

mein derzeitiger liebling november 2017 ist mein text no 1. der gefällt mir von allen meinen 30 bislang und derzeit am besten:

zahlenspiel

ich zähle die regentropfen an den zweigen*
einen nach dem anderen summieren sie ziehe sie
vom leben ab und berechne eine quersumme

was ergibt sich aus momenten plus enttäuschungen
aus augenblicken mal vergangenem aus
kalenderblättern minus der liebe

ein paar zahlen vielleicht ein meer
an regentropfen die astweise
hinabrinnen

ich
höre das zählen auf
stelle eimer hin

(*hilde domin)

50 thoughts on “rückblick ausblick eine frage

  1. Mit Dank (besonders an die unermüdliche Sophie) und etwas Wehmut (schon wieder vorbei!?) blicke ich zurück, mit Vorfreude auf nächste Dichterwochen voraus. Mein heutiges (1. Dezember) Lieblingsgedicht ist dieses:

    himmelgraue welt
    das weiß einer schneeflocke
    im kristall hoffnung

    Herzliche Grüße an alle! Mit guten Wünschen bis zum Wiederlesen – Corinna

    P.S. Wer von den Hamburger frapalymoisten hat Interesse an einer Vernetzung? Wer möchte, kann sich bei mir melden: Einfach auf meinen Namen klicken, dann gelangt ihr auf meine Website und könnt bei Kontakt eine E-Mail schreiben.

    • liebe corinna, es freut mich, dass du wehmut empfindest – ich auch, aber freue mich jetzt auf die lichterzeit im dezember und dann auf januar, wenn wir weiterdichten. danke fürs dabeisein und für dein lieblingstext. und schön, dass ihr vielleicht die #frapalymoisten-bewegung in hamburg startet – das fände ich großartig! lieben gruß. sophie

  2. @MaremmaUrlaub says:

    Ein ganz herzliches Dankeschön,dir liebe Sophie für all das Schöne,was du in den 30 Tagen für uns alle getan hast.Toll,dass es 2018 Lyrikwochen geben wird,freu mich schon.Ueber mein Lieblingsgedicht muss ich in Ruhe nachdenken, nachlesen….und noch etwas ganz persönliches.
    Ich danke Dir sehr,dass du mich an die Welt der Gedichte mit deinen inspirierenden Impulsen herangeführt hast. Ich habe hier die ersten Gedichte meines Lebens geschrieben,hätte das vor Twitter nicht für möglich gehalten. Meine „Welt“ war das Aquarellieren.
    Dieser Monat war eine große Bereicherung für mich,daher auch danke an alle,deren Gedichte dazu beigetragen haben.

    • danke, danke, danke für diese rückmeldung @maremmaurlaub! dass es deine ersten gedichte waren, hätte ich nicht gedacht, umso mehr freut es mich, dass dich die dichtermonate so bereichern und du mich und uns alle hier so bereichert hast. ein schönes geben und nehmen. lieben gruß. sophie

  3. Ich glaube, das ist mein Lieblingsgedicht dieses Frapalymos, Nr. 7:

    Zur Zeit des Ausschwärmens
    das Mädchen im Flüggewerden
    sieht die Schatten statt Licht
    beweint das Nichtscheinen
    der Sonne Schatten erschafft
    Grauer Herbst statt Flattern
    in der Brust ihres Frühlings

    Mein November war voll, sehr voll. Deshalb stand noch mehr als sonst für mich im Vordergrund: egal, einfach irgendwas schreiben, tägliche Fingerübung statt jedweder Anspruch. Einmal habe ich geschummelt, 29 habe ich, meist am zugehörigen Tag, geschrieben und eingestellt. Das klappte nur durch die tolle Energie, die hier entstand. Danke. (Und am Ende entstand doch der eine oder andere Ansatz, aus dem man etwas machen könnte. Schön.)

    • liebe heike – wie schön, dass du wieder dabei warst. von anfang bis ende und das mit viel und voll und „kennich“. umso schöner, wenn 30 texte am ende dastehen, die einen bereichern. danke und bis bald <3

  4. liebe sophie, auch von mir ein dankeschön für die vielen tollen ideen, die organisation und durchführung des frapalymo. für mich war es das erste mal, dass ich mitgemacht habe, ich konnte ansonsten nie nach vorgabe eines themas schreiben, jetzt ging es! hat viel spaß gemacht, danke dir und allen andern, die mitgedichtet und auch kommentiert haben. mein lieblingsgedicht? mal schauen. liebe grüße eine schöne Adventszeit euch allen!

    • liebe großstadtpoetin, danke dir für deine premiere, und es würde mich freuen, wenn du bei einer dichterwoche und/oder dem nächsten dichtermonat wieder dabei bist. es ist wirklich etwas eigenes, auf zuruf etwas zu schreiben. manchmal fällt mir das leichter, als wenn ich komplett frei bin, aber es ist in der tat bei mir tagesformabhängig… lieben gruß und gute zeit. bis bald. sophie

  5. liebe Sophie, liebe frapalymoIsten
    euch gilt mein Dank, meine Bewunderung, mein Interesse… Es hat wieder unheimlich viel Spaß gemacht mit euch.
    auch ich bin jetzt schon viele Male dabei, freue mich auf jeden neuen Impuls und es sind jede Menge Gedichte entstanden. Das Schreiben bereichert mein Leben… ungemein… ist es doch eines der wenigen Dinge, die mir geblieben sind.
    ja, ich habe mir das Schreiben zurück er Obert in meine manchmal so dunkle Welt.Auch mit euch zusammen ist es mir immer wieder eine Bereicherung.

    … So bleibt jetzt nur noch zu sagen danke und auf zu einem Tänzchen 😉
    https://traumspruch.wordpress.com/2017/11/21/darf-ich-bitten/

    … Wir lesen uns!
    eine gute Zeit wünscht euch allen Dagmar alias Traum Spruch

    • liebe dagmar, es ist mir eine freue, dass du schon so oft dabei warst und bist. herzlichen dank dafür und auch für das lieblingsgedicht. eine bereicherung – das kann unser leben immer gebrauchen, umso mehr freue ich mich auf die nächste runde! lieben gruß. sophie

  6. Gerda Steger says:

    Liebe Sophie, wie immer ein gelungenes lyrisches Projekt, und vor allem freue ich mich diesmal auch über deinen errungenen Erfolg. Ja, so eine anwachsene Zahl von Dichtenden hätte auch ich mir nicht träumen lassen. Das ehrt dich umso mehr. Auch diesmal gab es wundervolle Schreibimpulse, nur leider konnte ich nicht immer daran teilnehmen, die Zeit hielt diesmal fest in Griff.
    DANKE, liebe Sophie, für diese mich wieder bereichernde Dichterzeit!
    DANKE auch an euch, liebe Frapalomysten, es war ein Genuss, eure Gedichte hier lesen zu können. Dass ich diesmal weniger Rückmeldungen als sonst euch gab, lag wohl nur an meiner eng begrenzten Zeit. Habe eure Gedichte nicht nur gerne gelesen, auch die so unterschiedlichen Gedankengänge zu den einzelnen Themen bewundert, aufgesaugt, genießen können. Euch allen eine nun besinnliche Weihnachtszeit mit all den Freudenlichter!!!
    Mein Lieblingsgedicht dieses Frapalymos:

    es herbstet

    im Fenster Wind
    abgeworfenes Gelb schwebt
    dir entgegen

    ein herzzerreißendes Stöhnen
    ein melancholisches Rauschen
    rings ums Haus: Herbst

    wächst auch dir ins Herz

    ein verfrühtes Dunkel für
    den Traum im Licht

    • liebe gerda, ich danke dir, dass du mich und die anderen zu ganz großen teilen durch diesen dichtermonat begleitet hast. ein genuss! danke für dein lieblingsgedicht. schön, sich so den ein und den anderen texten wieder in erinnerung zu bringen. lieben gruß. sophie

  7. Liebe Sophie,

    ja, es war ein toller Monat. Und die Gemeine wächst, das ist Dein Verdienst: die mit Bedacht ausgesuchten Impulse, Dein liebevolles Management, die wohlwollenden Kommentare… (Ich frage mich, wie Du das alles schaffst?). Danke Dir von Herzen, und ich danke den vielen Mitstreitern, die immer Neues schaffen und neues Denken bewirken.
    Bis bald!

    Zu guter Letzt: mein Favorit

    episode #frapalymo No. 22 http://stachelvieh.de/2017/11/22/episode-frapalymo-no-22/

    ❤️liche Grüße

    Stachelvieh

    • liebes stachelvieh, ich danke dir und freue mich, dass es dir wieder so gut gefallen hat. danke auch für die so manche erinnerung an frühere #frapalymo auf twitter. das war ein schöner brückenschlag zu den jahren zuvor. lieben gruß. sophie

  8. yumami says:

    wie ich bereits gestern schrieb:
    schon jetzt vermisse ich euch alle und den frapalymo ganz arg !!! und freu mich auf die nächste/n frapalywos – mit einem Thema ist es nochmal anders schön ☺

    ♥ DANK an die liebe Sophie für die wundervollen Impulse
    – und Dank an alle frapalymoisten für die zauberhafte Lyrik

    es hat mich diesmal besonders berührt, wie wertschätzend wir miteinander umgehen – und uns auch immer wieder raus-geschrieben haben, wenn die novemberliche Tristesse übermächtig zu werden drohte …

    So ist mein Favorit (die Wahl fiel echt schwer) kein trauriges, tiefsinniges Gedicht und auch kein spinnertes – sondern der friedliche Pantun: dann wird es ganz still

    http://paulchenbloggt.de/2017/11/21/frapalymo-21nov17-kein-ton-keine-wahrheit/#comment-26514

    Alles Liebe ♥ von yumami
    das ist mein nickname, auch wenn ich (noch?) nicht aktiv twittere
    – auch mein blog wäre ein Projekt für 2018

    PS wie bekommt ihr eigentlich die farbigen emojis und die Links hier in die Kommentare rein?

    • liebe yumami, es war schön, dich wiederzulesen hier im dichtermonat, und wenn du auch bei einer themenwoche dabei bist, freue ich mich gleich nochmals mehr. ein schönes projekt hast du dir für 2018 ausgesucht. ich denke auch an eine überarbeitung des designs hier im blog. lieben gruß. sophie

  9. Schön war es wieder einmal, liebe Sophie und liebe Frapalymoisten/innen.
    Dir Sophie danke ich ganz herzlich für die Bereitstellung des schönen Treffpunkts hier.
    Es hat mir schon so viel Freude bereitet hier zu sein, Du kannst das wahrscheinlich gar nicht ermessen.
    Vielen Dank auch für das unermüdliche Posten auf Twitter mit den so liebevollen kurzen Kommentaren.

    Es freut mich riesig, dass sich so viele beteiligt haben mit ihren ganz wunderbaren Gedichten.

    Leider bin ich (wieder) kaum einmal dazu gekommen, diese Gedichte zu kommentieren, das tut mir sehr leid. Ich hoffe sehr,
    dass das beim nächsten Mal besser wird.
    Ich freue mich riesig auf das nächste gemeinsame Dichten.

    Mein eigenes Lieblingsgedicht ist das Tassengedicht (hommage an die tasse):

    Wenn es leise
    und kühl um mich wird
    die Stille nur
    der Ruf des Eistauchers
    durchbricht
    wenn das Fjäll
    ruhig atmet und schlafen will
    die Sonne nach Norden zieht
    die Welt sich weitet
    wir in Gedanken nur sind
    dicht beieinander
    sich Unendlichkeit zeigt
    dann wärmt meine Hände
    eine Tasse mit Tee

    • mein lieber, lieber klaus. das ermessen kann ich vielleicht erahnen, vielleicht auch nur irgendwo in meiner schätzung liegen, und eigentlich ist das auch egal. deine worte in den texten sind mir sehr ans herz gewachsen. ein schönes lieblingsgedicht. lieben gruß. sophie

  10. Stephanie says:

    Liebe Frapalymoisten ,
    ich werde Euch mit all Euren Wortsymphonien verschiedenster Tonarten richtig vermissen !!! Mir hat es viel Freude gemacht und mich sehr inspiriert, mich in einen guten Flow gebracht – wsr ein bißchen Dichtmuskeltraining. Das einzig gute am Ende dieser Zeit ist , daß ich jetzt abends wieder mehr musizieren oder malen kann. Dir , liebe Sophie, ein Freudenlied auf Deine tollen Ideen , die schöne und wohlwollende Begleitung und Ermutigung , die Zeit , die Du uns geschenkt hast – und natürlich – Deine eigenen Schöpfungen, die ich oft so wunderbar , manchmal auch rätselhaft oder zauberhaft fand. Dir und Euch allen eine heitere und schöne Adventszeit ♥♡♥ Stephanie

    • liebe stephanie, es ist schön, dass du das als dichtmuskeltraining bezeichnest – ein schönes wort dafür, denn schweißtreibend kann es allemal sein! auch ich werde wieder die zeit für andere dinge nutzen, die im november klassisch zu kurz kommen. auf ein hoffentliches wiederlesen und gemeinsam neu sporteln im januar bei einer dichten themenwoche… lieben gruß. sophie

  11. Liebe Sophie, liebe frapalymoisten,
    ich schrieb auch schon gestern, wie schade es ist, dass dieser 11. Monat vorbei ist. So vorbei wie nur irgendwas? – NEIN, ist er nicht, denn wir alle haben uns im frapalymo „verewigt“ und die Texte – nehme ich an – bleiben uns, die Gedanken, die damit verbunden waren, wenn Sophie das Thema gab. Die Versuche, es dem Thema recht zu machen und wieder zu löschen und erneut Worte zu finden. Ein Zeitvertreib? Nicht nur, mir war es in den Tagen schon fast eine Notwendigkeit zu dichten und zu schauen, was Sophie dazu kurz bemerkt. Spannend. Wie es Yumami schon schrieb: Mir ist es auch angenehm aufgefallen, dass wir alle miteinander sorgsam umgegangen sind. Gerne auf ein neues im nächsten Jahr, liebe Sophie, hab ganz ganz lieben Dank für deine „Anfeuerung“ und deine Themenwahl (der Dank geht dann natürlich auch an die, die dir die Themen gaben). Es hat – kurz gesagt – einfach Spaß gemacht.
    Und ich bin dankbar, dabei gewesen zu sein (es zu dürfen).
    Wenn ich nun hier mein „Lieblingsgedicht“ aus dem November einstelle, ist es wie ein Abschluss, den ich eigentlich nicht möchte. Es ist mir auch schwer gefallen und ich habe lange zwischen dem 1., 13. und 22.11. geschwankt. Der 22. November hat dann das Rennen gemacht. Hier also noch einmal die „Rabenliebe“.

    Rabenliebe

    Für eine Nacht,
    eine Nacht nur
    erwecke mich
    ich WERDE
    Mensch;
    leih mir dein Gefieder
    für eine Nacht,
    eine Nacht nur
    lass mich
    tanzen,
    lass mich
    Frau sein,
    lege mir deinen
    Mantel um,
    dein Samtschwarz,
    dein glänzend
    Gefieder
    überlass es mir
    für eine Nacht
    und
    lass mich TANZEN
    dein Federumhang
    lehrt mich deine
    Sprache
    Worte aus
    deinem Schnabel
    lass uns reden
    bis zum Morgen
    mit dem Karmesin
    des Morgenlichts
    öffne mir
    den Weg zur Rückkehr
    ins eigene ICH.

    Tschüss bis zum nächsten Mal.
    Liebe GRüße
    Margret

    • ach, liebe margret, vielen lieben dank für deine worte. kleine perlen, die sich auf meine seelenwand legen. schön, dass du wieder dabei warst und ich freue mich auf den nächsten monat, die nächste dichterwoche mit dir. lieben gruß. sophie (und ja ja ja für dein gedicht!)

  12. ulrike says:

    Liebe Sophie,
    es war wie immer eine intensive Zeit. Und ich staunte, wie gross unsere Gruppe geworden ist.
    Sollte es in HH zu einer frapalymoisten-Bewegung kommen, werden MaremmaUrlaub und ich eine italienische Fraktion aufbauen!?!

    Wie immer konnte ich nicht alle Impulse umsetzen.
    Aber du weisst, wie wichtig mir diese Zeit ist. In meinem Blog habe ich Deinen frapalymo mit einer Oase gleichgesetzt.

    Mein Lieblingsdicht? Mmmmh, schwer, da gibt es im Grunde genommen einige. Meine Stimmung war im November eher niedergeschlagen und die ‚ganz‘ traurigen Texte stelle ich hier lieber nicht wieder ein. Es ist Dezember, es ist ein Lichtermonat.

    Hier mein Lieblingswerk, mit etwas Farbe 🙂 :

    das kornfeld liegt brach

    einsam kalt unter dem frost

    hinfort die blumen

    in der letzten sonne fällt

    schnee leicht wie rosa perlen

    Herzlichste Saluti an Dich und an alle anderen!
    Ulrike

    • wir könnten vermutlich diverse ortsgruppen und fraktionen bilden. ich denke da mit einem kleinen zwinkernden auge an die „wandergruppe“… ich freue mich, dass du dir trotz allem um dich herum die zeit für uns genommen hast. wie schön, wenn so ein dichtermonat das zulässt. danke dir sehr und baci zurück. sophie

  13. Andrea says:

    Vielen Dank an dich, liebe Sophie, und an alle Frapalymoisten – es hat mir großen Spaß gemacht, euch täglich zu lesen! Und genauso viel Spaß hat es mir gemacht, täglich mitzudichten; der Monat hat mir und meinem Schreiben wirklich gutgetan. Ich hatte davor lange nichts mehr geschrieben, fühlte mich uninspiriert, hatte viel in mir drin und es wollte einfach nicht raus. Die Routine, sich jeden Tag hinzusetzen und auf einen Impuls hin loszuschreiben, hat mir geholfen, war wie eine geistige Turnübung. 🙂

    Beim Nachlesen ist mir zu meiner Freude aufgefallen, dass ich tatsächlich so einige der entstandenen Gedichte sehr mag. Eins davon ist das hier:

    Zur Lage der Nation

    Die Nächte werden eisig, Blätter fallen
    Der Wind zerzaust den Leuten die Frisur
    Die Welt lässt stille Sehnsüchte verhallen
    Mein Herz spielt eine andere Partitur

    Der Wind zerzaust den Leuten die Frisur
    Kein Mensch reicht einem zweiten mehr die Hand
    Mein Herz spielt eine andere Partitur
    Dem Trommler folg’ ich nach ins Niemandsland

    Kein Mensch reicht einem zweiten mehr die Hand
    Für Wahrheit mag man sich nicht interessieren
    Dem Trommler folg’ ich nach ins Niemandsland
    Will lieber einsam sein als kollektiv erfrieren

    Für Wahrheit mag man sich nicht interessieren
    Die Welt lässt stille Sehnsüchte verhallen
    Will lieber einsam sein als kollektiv erfrieren
    Die Nächte werden eisig, Blätter fallen

    • liebe andrea, es freut mich sehr, dass dich der monat wieder aus der unschreibecke herausgeholt hat. mir ging es dieses jahr ein wenig ähnlich. seit der #frapalywo im august hatte ich zu wenig geschrieben für meinen geschmack, aber es trieb mich irgendwie nicht. insofern ist der #frapalymo immer auch reiner selbstnutz und eigentherapie… 🙂 schön, dass wir das nun also erreicht haben und auf zu neuen dichterecken. lieben gruß. sophie

  14. Am wichtigesten ist mir die Nr. 9, das entspricht am ehesten mir, das floss mir auch aus den Fingern. Dieser frapalymo hat viel bewegt in mir, ich empfand die Impulse diesmal so intensiv wie nie zuvor – leider hatte ich auch noch nie so wenig Zeit wie letzten Monat, sie umzusetzen. Das hat mich an meine Grenzen gebracht. Aber ich freue mich über das, was im Innen passiert ist, da sehe ich meine Entwicklung.
    Danke dir und allen für alles!

    WIR
    Wir haben das WIR zerschnipselt
    ganz ohne Schere
    Zettel für Zettel
    ausgebreitet
    auf dem Tisch
    wir haben
    gesprochen
    gegessen
    getrunken
    die Schnipsel gemischt
    zusammengefügt
    gelacht
    von Tisch gefegt
    noch mehr gelacht
    wir haben gesungen

    Scheiß auf die Schnipsel
    Wir können sie zusammenlegen
    wie wir wollen
    die Summe ist immer
    LIEBE

    • liebe fraufrog, das ist wunderbar, wenn sich innen einiges bewegt hat, denn allein darauf kommt es ja an. ach, so etwas hier zu lesen, ist mehr als ein geschenk. danke, dass du die zeit als intensiv und bereichernd empfunden hast. dito, kann ich nur sagen. ein wunder/schön. lieben gruß. sophie

  15. roteFrau says:

    wie ich bereits auf Twitter schrieb: wieder ist ein Monat vergangen,Gedichte, tag um Tag,geschrieben,gelesen,Freude,für gut befunden…DANKE euch allen hier,dafür… ❤️ #frapalymo

    für Kaffee erschaffen,die edle Tasse…und nun:stifte,nichts als Stifte und am Rand künstlerisch skurril,eine verbogene Büroklammer

    ist wohl mein heimlicher Favorit… Und nur noch getoppt von meinem

    https://twitter.com/13ichwersonst/status/928236876913430528

    oh Göttin, so viele Worte, wo ich mich doch sonst auf 140 Zeichen konzentriere .
    bleibt an dieser Stelle nur noch eins zu sagen: ganz speziellen Dank an Sophie!
    habt alle eine schöne Zeit.
    die roteFrau

    • liebe rotefrau – ich mag, dass du den #frapalymo erneut über twitter mit reduzierter zeichenzahl bestritten hast. das fasziniert mich ja auch so an twitter – die reduktion und die möglichkeit der kleinstpoesie. ganz wunderbar und danke fürs erneute mitmachen und bitte gerne bald wieder. lieben gruß. sophie

  16. Jutta@GEDANKENTaenze says:

    Liebe Sophie,
    dieses war meine erste #frapalymo und ich bin stolz auf mich mein Ziel erreicht zu haben jeden Tag dabei gewesen zu sein. Und ich glaube ich habe auch die meisten Texte gelesen und ich war überrascht über die große Vielfalt. Es hat unheimlich Spaß gemacht und entwickelte etwas Suchtpotential.
    Vielen Dank an dich Sophie für die Gestaltung und Durchführung dieses Lyrikmonats. Und ein Dank auch an alle meine Mitdichter/innen, von denen ich manche als neue Follower bei Twitter begrüßen konnte.
    Ich bin bestimmt bei der nächsten #frapalywo wieder dabei.
    hier nun mein liebstes Gedicht. Es wsr das mit dem Impuls durch den Automaten (hat mich fasziniert )

    Unkraut Worte
    Zwischenräume
    Weiche Unebenheiten aus Moos
    Man lege Herzen aus
    In Poesie aus Silbengras
    frisch gemäht
    hell geschrieben
    leuchten sie unseres Weges
    Egal wie oft man trennt
    Sie polstern

    • ach liebe jutta, den automaten finde ich auch immer wieder genial und aufs neue erstaunlich, was er aus texten herausholt, ermöglicht und zum um- und neudenken animiert. schön, dass du dabei warst und dass du das nächste mal (und vielleicht auch bei der #frapalywo?) wieder dabei sein magst. darauf freue ich mich. lieben gruß. sophie

  17. Ihr lieben Alle, habt so so vielen Dank für diesen wunderbaren Monat voller Poesie!
    Sophie, dir besonders: für deine tollen täglichen Impulse, für die Tweets, in denen du immer eine kleine Essenz des jeweiligen Beitrags fandest (das war jeden Tag spannend: zu sehen, was du siehst!) und für diesen warmen Ort hier, an dem man gar nicht anders kann, als liebevoll miteinander umzugehen.
    Euch Allen danke ich für Lachen, Rühren, manch eine Träne (es war halt November… *seufz*), für kleine Einblicke in Euer Leben und Erleben – für so viele wunderschöne Wörter! Ich werde sie wie ein Geschenk in mir hüten.

    Was ich außerdem für mich mitnehme, ist Stolz: dass ich mich als bisher nur für mich Schreibende getraute, mich unter Euch alte Hasen und bewanderte Lyriker*innen zu mischen. Das kostete einige Überwindung, mich Euren Augen (und Eurem Urteil) zu stellen. Umso mehr bin ich froh, dass meine Worte das ein oder andere Mal berühren konnten und an den Tweets sogar manchmal mehr als eine Handvoll Herzchen klebten. Auch dafür danke ich!

    Ein Lieblingsgedicht habe ich nicht – ich bin glücklich darüber, neue Formen wie das Tanka oder das Erasuregedicht kennen gelernt und sogar zu einem schnöden Autobahnrastplatz Worte gefunden zu haben! 😉

    Euch allen wünsche ich einen nicht zu stressigen Dezember und eine friedliche Weihnachtszeit! Die #frapalywo ist vorgemerkt, es ist mir eine Freude, wieder dabei zu sein.

    • ulrike, deine worte berühren mich sehr. ich habe keine alten oder neue hasen gesehen und selbst das alter ist völlig irrelevant hier in diesem feinen virtuellen dichterraum. es war eine freude, deine texte zu lesen und schön ist, dass du neue formen hast, mit denen du weiter spielen kannst. auf bald wieder, sage ich! lieben gruß. sophie

    • Jutta@GEDANKENTaenze says:

      Liebe Ulrike,
      Du sprichst mir ein bisschen aus der Seele. Ich habe auch viel Neues kennengelernt wie zb das Pantungedicht und den Automaten. Ausserdem habe ich noch nie nach einer Musik oder einem Video gedichtet.
      meine Gedichte hab ich bisher auf twitter veröffentlicht . Schwer viel es mir nicht teilzunehmen. Ich habe schon zweimal bei einer #frapalywo mitgemacht
      Eine gute Zeit für dich und schöne Adventzeit.
      Liebe Grüße Jutta

  18. Bei mir war es ja nur eines, und doch, ohne den Frapalymo hätte ich mich dem Gedanken „nee …“ zufriedengegeben und es bei meinen prosaischen Gedanken belassen, die irgendwann vergessen gewesen wären. So wurde das in Erinnerung gerufen und … nun ja.

    Über der Nachlese dann fand ich einige interessante Timelines, die
    die meinige bereichern könnten, da sie anders sind. Das wird die Zeit zeigen.

    Diese, inzwischen ist sie eine, Institution, die einen Raum schafft für einen kontemplativen Moment – und zugleich die (Selbst-)Reflexion des eigenen Gedankens im Spiegel der Ergebnisse anders Denkender ermöglicht, wird, davon gehe ich aus, einem Felsen gleich noch vielen Vögel Gelegenheit zum Nisten und zu ersten Flugversuchen bieten – und irgendwann vergehen, von der Flut zermürbt, die uns in die Knochen fährt und Platz macht für Neues. Der Schöpferin mein Kompliment fürs Durch- und das Halten. 🙂

    • ludwig, vielleicht bist du beim nächsten mal wieder öfters dabei, das würde mich freuen. umso schöner finde ich, dass du uns mit bildern wie nistmöglichkeiten und flugversuche beschenkst. das nehme ich zumindest als geschenk an und danke sehr. lieben gruß. sophie

  19. Meernotizen says:

    Liebe Sophie, liebe FrapalymoistInnen,

    auch ich möchte mich gerne einreihen in meinen Dank und mein wirklich tiefes Berührtsein von Deiner unermüdlichen Sorgfalt und Energie, Sophie, die Du gibst und uns zur Verfügung stellst und Euren und unseren Worten, Impulsen und echtem Mitteilen.

    „Eigentlich“ bin ich keine Schreibende, schreibe aber, seit ich in Kindertagen einen Stift halten konnte und lese…, lese im Hier und Dort und Dazwischen und habe mich hier erfahren als eine, deren Worte der Stift (okay, die Tasten) leicht von der Seele sich schreiben lassen.
    Jedem Impuls, dem ich hier folgte, war einer in mir und in jeder Zeile liegt etwas davon.
    Deswegen kann mein Lieblingsgedicht nur dieses sein:

    Deine Abwesenheit
    füllt Leben,
    ein ganzes, und
    sie zeichnet Wunden
    und Wunder.

    Sie kratzte,
    wand sich,
    biss und tritt.

    Sie deckte auch zu,
    gab Mut, Stärke
    und Sanftheit.

    Alles und Nichts
    barg sie und rettete
    am roten Faden,
    was unvermeidlich war:
    mich.

    Danke also für diesen Ort hier und das, was erfahrbar wird und wurde.

    Herzlich und auf ein freudiges, lachendes „bis bald“!

    • liebe wunderin, so wunderbar berührst du mit deinen worten, und man spürt, dass hier viel von dir zu uns geflossen ist. herzlichen dank dafür, und ich freue mich, dass du mich mit diesem lieblingsgedicht von dir beschenkst für die erinnerung und fürs weitermachen. danke.
      liebst. sophie

  20. Liebe @FrauPaulchen, liebe #frapalymo LyrikerInnen …
    eine GROßE Hochschätzung an euch ALLE !

    … und hier mein eigener November-Protegé
    „EGOZENTRIK“* ‚ZEIGT KRONE’* 😉
    __________
    * anagramm

    >>>>

    ZERTRAUTHEIT
    Wenn Lippenwinkel
    Fußwärts hängen,
    Zwei Augen starr,
    Schmalspaltig schaun.
    Wenn kraftlos Lügen,
    Bindung‘ sprengen;
    Der Mensch mutiert,
    Er wird Alptraum.

    Wendest dich ab,
    Vom Gegenüber.
    Die Mimik fällt,
    Aus dem Gesicht.
    Trauriger Blick.
    Sehloch, noch trüber.
    Zutrauen hin.
    Freundschaft zerbricht.

    Doch zoll‘ Respekt,
    Zeig keine Häme;
    Bau diesem Lügner,
    Goldene Brück‘.
    So kann trotz Bruch,
    Vertrackte Szene,
    Die Zukunft kitten,
    Bescheiden Stück.

    ____________
    … für die bevorstehenden Tage, euch Glück …

    • lieber @herrwortranken, ich danke für die worte hier wie auf twitter und freue mich, dass du erneut dabei warst. die bevorstehenden tage werden aus den zurückliegenden schöpfen können. eine kraft! lieben gruß. sophie

  21. yumami says:

    Liebe Sophie,
    als ich heute Nacht nicht schlafen konnte,
    träumten sich meine Gedanken so zu Dir hin …
    wie es wohl wäre, wenn wir uns mal live begegnen würden,
    nicht nur virtuell ☺ Und dann dichtete ES in mir
    (passend zum Wetter) einen „Schneeball“

    du
    wirst getragen
    von worten nur
    in sophies wundersamer welt
    ihr herzensprojekt frapalymo
    wirkt unendlich
    heilend

  22. @MaremmaUrlaub says:

    Mein Lieblingsgedicht ist Nr.29,weil in ihm vieles der vorangegangenen steckt

    Schreib es in den Sand
    schreib von Sehnsucht nach dem Meer
    ein Märchen von Verstecken aus 1001 Nacht
    vom Mädchen in rosa Glitzerkleid,das tanzt
    schreib vom Regen auf Blättern im Herbst,von Sturm und Abendsonnenglanz
    schreib…… die Spuren verwischt das Meer der Zeit

  23. Ich schrieb einen kleinen Rückblick über den wundervollen Lyrikmonat:
    https://www.morast.eu/2017/12/05/frapalymo-2017-ein-rueckblick/

    Mein Lieblingsgedicht ist

    Ankunft

    Wochenlast auf meinen Schultern
    eingefädelt harrt mein Leib
    stillgestanden in Bewegung
    Blick in Fernen ausgestreckt

    hinter Scheiben schemenbunt
    rauscht ein zartes Bald herbei
    Farbennamentönewelten
    gießen träge sich zur Form

    als Gesichter innehalten
    als die Bremse quietschend grüßt
    als die Türen Freiheit zischen
    als der Mehrkopfwurm zerfällt.

    Nicht der erste Schritt
    in Freiheit
    vom Metall der letzten Stufen
    in das Menschenmassenmaul

    nicht der zweite Schritt
    in Suche
    Eulenhals auf Zehenspitzen
    Leuchtturm im Kaleidoskop

    erst der dritte Schritt:
    ein Gleißen
    als mein Blick den deinen küsst
    als ich alle Wochen
    Wege
    alle Taschen
    Stunden Tage
    als ich meinen meinen neu erwachten Leib
    tief in deine weiten Arme

    fallen lasse
    um zu fliegen

    • lieber bastian, dein lieblingstext ist wirklich wunderschön, wobei mir die auswahl bei deinen wirklich schwer gefallen wäre 🙂 danke auch für die feine zusammenfassung und den rückblick. es ist sehr spannend zu lesen, wie jeder unterschiedlich die aufgabe des täglichen schreibens annimmt, angeht und im tag einplant. du scheinst hier wirklich viel übung zu haben – respekt! deine herangehensweise ans schreiben muss ich mit der skizze mal versuchen. danke also auch für inspiration. schön, dass du dabei warst und bitte ja: unbedingt mal wieder. lieben gruß. sophie

  24. lose_gedanken says:

    Liebe Sophie, liebe Mit-FrapalymoistInnen,
    auch ich möchte für einen wunderbaren Schreibmonat danken! Allen voran dir, liebe Sophie, die du diesen Monat veran- und so ideenreich ge-staltet hast.
    Täglich die eigenen Worte zu einem vorgegebenen Thema entdecken, formulieren, niederschreiben – das hat mich sehr bereichert. Auch eure anderen Sicht-weisen, eure Texte, zu lesen war mir Bereicherung und Freude zugleich! Der Monat war vielfältig, bunt, spannend und geprägt von Empathie – Danke dafür <33

    Mein Lieblingstext? Ich schwanke zwischen mehreren, aber für heute habe ich diesen herausgesucht (Nr.15):

    Manchmal klingen sie
    unvermittelt wieder auf.
    Melodienteilchen
    Textstreiflinge
    Liedpartikel.
    Ob die Töne
    getroffen werden.
    Ist unerheblich.
    Viel wichtiger ist
    das getroffene Gefühl.

    • liebe @lose_gedanken, vielen lieben dank für deine worte und dein mitwirken. dass der #frapalymo eine bereicherung für dich dargestellt ist, ist eigentlich das größte geschenk für mich, denn genau das wünsche ich mir. schön, dass du wieder mit dabei warst und ich freue mich auf das nächste mal mit dir. eine feine auswahl an lieblingsgedicht für heute. danke dafür. lieben gruß. sophie

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