türsteher
dieser tag am meer
sagtest du ich
sagte warte
auf die nacht
die vor uns stand
türsteher
dieser tag am meer
sagtest du ich
sagte warte
auf die nacht
die vor uns stand
am meer
es braucht nicht viel sagt sie nur das bisschen wasser
und ein stück unendlichkeit ein warmer ton wenn
horizont auf wasser
auf sie
trifft sie
entscheidungen vom kommen gehen
bleiben
ein mensch zwei blau
war das aufwachen licht und das einschlafen meer
das reisen sonne der regen lesen
der kaffee waren schiffe das beobachten drei gläser wein
das essen schmeckte nach dem
zwischenraum im süden
raumforderung
das letzte erinnern
reicht zurück
wir lagen in der nacht
ich wach
spürte das meer
seinen raum fordern
ich flüsterte ihm ein schlaflied zu
das sich an felsen zerschlug
Sie geht am Meer spazieren. Allein. Der Sand rieselt zwischen ihren Zehen durch. Er ist noch kalt von der Nacht. Am Himmel ziehen bereits die ersten Möwen ihre Bahnen. Sie sind die Ersten. Immer die Ersten. Auf der Suche nach Fischen, die ihren glänzenden Kopf und die dunklen Augen etwas zu vorlaut, ja geradezu dumm aus dem blauen Tief stecken. Einmal nach Luft schnappen und dabei ihr Leben verlieren. So schnell kann es gehen. Zack und vorbei. Verschluckt von etwas Größerem, das sie in diesem Moment ihres Sterbens noch nicht einmal begreifen. Ines fröstelt.