Nachdichtung von einem e. e. cummings Gedicht

Inspiriert durch die Aufgabe des derzeitigen Monatsgedichts von Michaela habe ich ein Gedicht von e. e. cummings angeschaut und nachgedichtet. Es soll keine 1:1-Übersetzung sein und erhebt nicht den Anspruch, seinen Rhythmus, Klang, Wörter zu übertragen. Sein Gedicht ist vielmehr die Basis für das nachgedichtete Gedicht. Deshalb kommt mir jetzt bitte nicht mit „das ist aber nicht korrekt übersetzt und trifft überhaupt nicht den Ton“ um die Ecke. Ich weiß, dass es das nicht ist und tut. Lest einfach selbst…

ich trage dein herz
trage es in meinem
bin nie ohne beide
wohin ich gehst du auch
mein wirken ist deins eins
allein
ich fürchte

das schicksal
nicht
du bist
meine welt
will ich keine andere
schönheit
wahrheit
du bist
das wesen des mondes
das lied der sonne

geheimnisse
die keiner kennt in
wurzel
knospe
himmel
eines baumes das leben
wächst über
seele hoffnung geist
hinaus
das wunder
das sterne
auseinander hält

trage ich dein herz
trage es in meinem

Original:

i carry your heart with me (i carry it in my heart) i am never without it (anywhere i go you go,my dear; and whatever is done by only me is your doing,my darling) i fear

no fate (for you are my fate,my sweet) i want no world (for beautiful you are my world,my true) and it’s you are whatever a moon has always meant and whatever a sun will always sing is you

here is the deepest secret nobody knows (here is the root of the root and the bud of the bud and the sky of the sky of a tree called life;which grows higher than the soul can hope or mind can hide) and this is the wonder that’s keeping the stars apart

i carry your heart (i carry it in my heart)

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