#kuso18: einstieg

[achtung, dieser beitrag könnte wohl unter neuen gesichtspunkten sowas wie werbung für den kunstsommer enthalten. wenn das so gesehen wird, ist das gut. richtig. ich mache gerne werbung dafür. unbezahlt unbeauftragt und unsonstwas. alleine ich.]

das siebte mal in irsee beim kunstsommer. ich beziehe mein zimmer. ein neues in diesem jahr nach vielen jahren im selben eckzimmer bei vorangegangenen kunstsommern. ich bin völlig durcheinander. die routine bricht. was? will ich rufen. gerne. sage ich und denke, dass es auch ein bild ist für gerade. wie alles ist. dass manches anders wird und nicht gleich bleibt. nicht so wie immer. wie gut. veränderungen geschehen nicht im großen. denke ich und lege womöglich zuviel bedeutung in die zuweisung eines zimmers. womöglich.

der abend mit wiedersehen, neu sehen, das erste mal klosterküche. der auftakt im plenum im großen festsaal. es wird ein erstes mal über die geschichte irsees berichtet. auch ein novum. das andere im kleinen. denke ich erneut. lächle. vermisse dennoch die bilder und wörter der klösterähnlichen enklave und künstlerkolonie auf zeit. denke sie mir selbst.

kennenlernen im kurs. auch hier ein wiedersehen, neu sehen. ich habe mixed media gewählt, um meinen weg fortzusetzen. meine texte mag ich anders einbetten und einbinden. weg vom schwarz-weiß auf papier hin zum gestalteten und anders sichtbaren. also bin ich hier. gehe den weg weiter, den ich vor ein paar jahren begonnen habe.

der erste richtige meisterklassentag ist ein guter einstieg ins material, in farben, in überraschungen. play and celebrate limitations. zwei punkte, die ich vermerke und einkreise. ein guter tag. ein warmlaufen. ankommen. auf andere art.

abends die abendwerkstatt lyrik. martina hefter spricht und liest aus ihrem neuen band „es hätte auch schön werden können“. ein berührendes thema. ganz viele bilder im kopf. viel gefühl in einem saal und bei jedem für sich individuell auf erfahrungswerten zugeschnitten. ein berührtwerden. feine sprache und sprechen. gefällt und rundet den tag ab.

abschluss ausklang in der orangerie. leichtigkeit unter sonnenschirmen mit funkellichtern gegen die nacht.

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