#kuso18: slowly composing

[achtung, dieser beitrag könnte wohl unter neuen gesichtspunkten sowas wie werbung für den kunstsommer und/oder dessen meister enthalten. wenn das so gesehen wird, ist das gut. richtig. ich mache gerne werbung dafür. unbezahlt unbeauftragt und unsonstwas. alleine ich.]

ein erwachen zum sonnenaufgang. langsam zieht sich das rot hinter den bäumen hervor.

lyrik als impuls am morgen. ich freue mich auf ein wiederhören und neu hören einer lieben mitdichterin, nämlich esther. feine worte und bilder. ihre texte lassen mich eintauchen in kindheit, erinnerungen, realitäten. zwei weitere lyrikerinnen lesen. in der summe zu viel für mich, für einen impuls. ich hätte es gerne bei esthers texten belassen. die anderen an einem anderen tag gehört. read more

#kuso16: kopf lastig voll leer

bassklarinette, saxophon und dazu lyrik – ein guter auftakt beim impuls am morgen und ein hineinbegleiten. ein hineingleiten in den tag.

gefühlt war gestern in der meisterklasse textil viel zuhören, viel passiv und wenig machen und tun. abends war der kopf voll und leer zugleich. es fällt mir schwer zu sagen, was ich wirklich gearbeitet habe. es ging viel um prozesse, arbeitsweisen, ein wenig sich in seinem sein und können wahrzunehmen, brainstorming und spielübungen, ein paar theorien, eine prozessbegleitung. alles gut. alles wichtig und erforderlich. und doch unbefriedigend, weil die hände schon in bewegung sein wollen. reißen wollen. drucken, stempeln, verbinden, kleben, sticken, nähen, kreieren. insofern hoffe ich auf den heutigen tag. um endlich nach aufwärm- und trockenübungen zu starten. read more

#kuso15: triptychon und fanatischer pietismus

der zweite workshoptag. der impuls am morgen besteht aus einer gut angeleiteten meditation. ein kleines fallenlassen und in sich kehren. atem atmen. ein wenig besinnung und stille, die die klosterkirche füllt und damit fast überbordet.

in der meisterklasse stellen wir die mitgebrachten texte vor. immer zwei von uns am vormittag, so dass für jeden von uns eine gute stunde zeit ist, um auf sprache zu schauen. auf form klang struktur aufbau. das ist gut und dicht und schärft den blick auf andere texte für die eigenen texte wiederum. auch ich stelle meine texte vor und bekomme hilfreiche rückmeldungen. auch anmerkungen, die mich zum lachen bringen, zum staunen, zum grübeln. und auch solche, die ich getrost von mir schieben kann. ein gut insgesamt an diesem morgen. read more