#frapalymo impuls 26nov18

wie sich dichtung je nach impulsvorgabe doch ändert, uns anders mit dem zarten, dem zerbrechlichem, dem politischen, dem aktuellen, dem vergangenen oder oder beschäftigen lässt.

so ein impuls wie an tag 25 braucht einen guten gegenpart, um anschließend auch wieder das leichte zu ermöglichen.

der impuls für das gedicht am 26. november des #frapalymo lautet: „schreibt ein cento“.

auch diese form hatten wir bereits des öfteren. ein cento ist ein flickengedicht, wobei die textzeilen jeweils aus unterschiedlichen texten stammen und in dem cento neu zusammengesetzt werden. das können textzeilen aus eigenen werken oder aus fremden federn sein. wenn ihr andere dichter nutzt, kennzeichnet die urheberschaft bitte entsprechend. auch dieses cento erlaubt ein wenig den sturm im eigenen dichten. voneinander völlig unabhängige textzeilen können in ihrer neuen zusammenfindung auch plötzlich eine ganz feine verwandtschaft aufbauen. oder auch nicht, und es bleibt ein wenig absurd und fremd. ich freue mich auf eure centos und sage zugleich: willkommen zu den letzten fünf impulsen dieses dichtermonats! read more

#frapalymo impuls 30mai15

der vorletzte impuls, ihr lieben, und es heißt: nochmals alles geben. eigentlich lautet frau paulchens lyrik monat ja: 30 tage, 30 gedichte, no excuses. im schönen monat mai gibt es immer einen zusatztag, und auch der wird morgen ganz besonders… heute aber stehen erstmal wunderbare texte und ein fundus an schönen worten, bildern und ausdrücken im mittelpunkt: unsere eigenen!

der impuls für den 30. mai lautet nämlich: „erstellt ein cento aus euren eigenen #frapalymo mai15-texten“. eigentliche impulsgeberin ist unsere liebe esther, die bei einem früheren cento-impuls einen text aus den texten der anderen gemacht hatte. und das fand ich so bezaubernd, dass ich dachte: mensch, das merkste dir mal. gesagt, getan, und heute kommt dieses merken zum einsatz. read more

zweites cento/flickengedicht: natürlich muss man

Und noch ein Cento, wobei ich mir zwischenzeitlich gar nicht mehr sicher bin, ob ich diese völlige Verfremdung der ursprünglichen entnommenen Sätze als Flickengedicht bezeichnen kann/darf/soll oder ob es nur noch ein Spiel mit fremden Sätzen und Wörtern. Jedenfalls erfreut mich die Arbeit an und mit der Sprache großer Dichter. Gut zu sehen, wie sehr sich dann das Flickengedicht zu Brecht zu dem zu Goethe unterscheiden.

ein cento/flickengedicht: die beschattete bucht

Übe und versuche mich gerade an Centos. Es macht richtig Spaß, mit Texten anderer zu arbeiten, ihnen durch die neue Zusammenstellung einen ganz anderen Sinn, einzelnen Wortpassagen eine ganz andere Bedeutung und Betonung zu geben. Hier nun ein Cento, das ausschließlich aus Goethe-Gedichten besteht (die Originalpassagen seht ihr unten stehend). Da hat sich doch so einiges geändert. Also mir gefällt's.