#frapalymo 8nov18: antwort

antwort

was bliebe noch (oder die vernunft)
wenn das eine nicht (oder die wahrheit)
nur das andere das wiederum
unzulänglich (manche sagen unzureichend) hinlänglich
jedenfalls wäre es (dieses existierende am existenzminimum hängende mitunter demselben überdrüssig werdende was vielerorts falsch einsortiert da falsch gefühlt ja gelebt wird und sich doch als das fünkchen begreifen mag sich selbst wohlverstehend ja dieses)
keine hoffnung kein denken kein leben (antwort) (mehr gibt es nicht)

#frapalymo impuls 8nov18

vielen dank für so wunderbar umgesetzt geräuschtexte! ich mag diese medientransfers gerne, denn sie katapultieren uns hinaus und weg vom weißen blatt. sie sprechen uns auf andere weise an, als direkt und unmittelbar mit der sprache. und doch: ich merke, dass ich selbst noch nicht im dichtungsmodus bin, meine sprache noch nicht die meine ist, das dichten stockt, nicht fließt. kurzum: ihr tragt mich mit euren texten sehr. meine texte tragen mich noch nicht. aber auch solche tiefs gibt es, und deshalb ist es gut, weiterzugehen. texte stehen lassen zu können zum abhängen, reifen. und später zu beurteilen, ob sie bleiben und sich verändern dürfen oder ob sie einfach gehen dürfen. read more

#frapalymo impuls 26mai15

danke euch für diese sinnlichen texte, die ganz im hier und jetzt standen. wundervoll – ich habe das lesen sehr genossen!

für den #frapalymo-impuls für den 26. mai ziehe ich (mal wieder) den fragebogen von max frisch heran: „wem gehört ihres erachtens beispielsweise die luft?“. eine gute frage, der wir uns in unseren texten morgen widmen wollen. wem, ja wem gehört die luft und was macht sie für uns so besonders, so eigen, so einzigartig? wollen wir überhaupt, dass sie jemandem gehört oder teilen wir ausnahmsweise die luft (als kostbarstes, da lebenserhaltendes gut) sehr großzügig? und was passiert, wenn die luft knapp wird? sind wir dann immer noch so generös? ihr dürft philosophisch, profan und alles dazwischen sein. ich freue mich auf luftige gedichte! read more