Es gibt eine schöne Empfehlung im Improtheater, um zu einer so genannten Langform zu kommen (also einer Szene, die sich mit den gleichen Personen und verschiedenen Handlungssträngen über eine längere Zeit erstreckt), und dieser Tipp heißt: Wirf zwei Bälle in unterschiedliche Richtungen und bring diese Bälle dann sinnvoll und sinnhaftig zusammen. Dabei stehen die Bälle für zwei Ereignisse oder zwei Geschichtenanfänge. Hört sich kompliziert an, ist aber an sich ganz einfach und, wenn es entsprechend umgesetzt wird, magisch.
Author: sophie
am totenbett
Ich weiß: Ein Gedicht aus dem Urlaub sollte fröhlich klingen und einen vermutlich beschwingt-entspannten Titel tragen. Aber nun gut. Wenn einen die Inspiration trifft, dann trifft sie eben an den unmöglichsten Stellen und zu den unmöglichsten Zeiten. So auch bei unten stehendem Gedicht. Ich lese gerade viele Gedichte anderer, und dann habe ich eben den ein oder anderen Impuls aus einem Bild, einer Geschichte, einem Wort...Und dann kommen manchmal auch etwas unheimliche Sachen wie das raus: am totenbett
Arghhh! Was bedeutet wohl, Urlaube „alleine“ zu machen?
Ok, also wenn man eine Woche allein in Urlaub fährt, dann will man – oder zumindest Frau Pauchlen – auch wirklich alleine Urlaub machen. Dann freue ich mich auf acht Tage Auszeit und so wenig Konversation wie möglich. Denn: Ich will wieder zu mir finden und ganz bei mir sein. Und diese Woche kombiniere ich schon das Malen und das Wandern, damit es mal was anderes ist.
Ideengeber und das Ohr am Menschen
Ein Fundstück, über das ich euch unbedingt berichten muss, ist das Magazin Dummy, das in jeder Ausgabe ein neues Thema behandelt und dabei herrlich unkonventionell ist - auch gerade was Texte und Layout betrifft. Unbedingt empfehlenswert! Heute habe ich mir die neueste Ausgabe zum Thema "Angst" gekauft. Wat für ein Thema! Das wird so einiges an Impulsen bieten... Das Heft gibt es schon einige Zeit und ich habe schon mehrere Ausgaben in den vergangenen Monaten gelesen, aber es irgendwie noch nicht geschafft, dazu zu posten... Aber jetzt!
Dialoge – ergänzt
Heute war mal wieder ein sehr interessanter und konstruktiver Textsalon-Abend. Zu Dialogen haben wir dialogisiert und dabei noch einige Erkenntnisse gesammelt bzw. Erfahrungen ausgetauscht (hört sich super hochtrabend an und würde vermutlich niemals jemals ein Charakter in einem Werk sagen...). Herausgekommen sind im Wesentlichen noch drei Dinge, ergänzend zu meinem ersten Eintrag von Sonntag:
Dialoge, Dialoge
Der nächste Textsalon wird das Thema Dialoge beleuchten, und ich freue mich schon sehr auf den Input der anderen. Da Frau Paulchen Themenpatin ist, bereite ich mich gerade auf kommenden Dienstag vor und werde ausnahmsweise vorab zu dem Thema posten statt immer nur nach dem Textsalon (schöne Abwechslung, gell?).
Dialoge
Schreibnacht #3: Gedichtzeile Rose Ausländer
Und wieder einmal stolpere ich in den wunderbar aufbereiteten Unterlagen von Michaela auf ein Gedicht von Rose Ausländer und darin auf zwei Gedichtzeilen, die mich ja auch ursprünglich mit dazu bewegt haben, an dieser "Glück"-Schreibnacht teilzunehmen. Da sie so wunderbar sind und mich zum Träumen anregen, hier ganz speziell nochmals für euch und damit Gute Nacht:
(...)
Hinter dem höchsten Berg
wohnen Märchen
(letzte zwei Zeilen von dem Gedicht "Berge" von Rose Ausländer)
Schreibnacht #2: heute besonders viel los
Heute ist in der Schreibnacht besonders viel los, deshalb verzeiht mir bitte, wenn ich nicht viel poste. Aber es ist wahnsinnig spannend zu sehen und zu erfahren, wie unterschiedlich die Teilnehmer dichten, denken, schreiben und insofern genieße ich dieses eigene Glück und lerne. Lerne. Und bin im Hier.
Schreibnacht #1: Des Glückes Schmied
Frau Paulchens Verständnis von Glück? Hmmm. Schwierige Frage. Doch wohl eher wie ein bekannter Werbeslogan einer großen Telekommunikationsfirma gerade: "Ich will. Ich kann." Ich bin meines Glückes Schmied und sehe das Glück wie Sartre die Freiheit: Du bist gezwungen, frei zu sein. Will heißen: Jeder kann etwas aus seinem Glück machen. Man muss es nur wollen, daran arbeiten, inne halten, genießen. Aber: Du selbst bist dafür verantwortlich! Und du kannst die Gestaltung deines Glücks nicht anderen in die Schuhe schieben.
Gleich und doch anders
Heute durfte ich einen neuen Impuls erfahren, in dem ich Alex Katz "kennen gelernt" habe. Er ist ein amerikanischer Künstler zwischen Realismus und Pop-Art, 1927 geboren und scheinbar topfit (macht täglich 100 Liegestützen und malt jeden, der rich and famous ist - noch zählt Frau Paulchen nicht dazu...leider!).