im winter weint die erde (übersetzung und nachdichtung)

im winter weint die erde

im winter weint die erde
die sonne kaltblass zart
erhebt sich spät legt sich früh
des miteinanders müde

brüchige idyllen
sonne! liebe! ein versuch!
deine rosen, erde, wo?
deine strahlen, sterne, wo?

alles ist ihr vorwand: hagel wind
schwarze wolken weiße
es ist nacht, meine schöne,
sagt sie erschafft sie im gehen

wie eine liebende
die tag für tag ihr herz zurückzieht
nicht weiß was sie sagen soll
so früh wie möglich
geht

was mir nachts so einfällt

vieles geht mir gerade durch den kopf. und was sich in und aus der schwammzeit herausgelöst hat, werde ich kommende woche mal in einem blogeintrag zusammenfassen. es zumindest mal versuchen. heute gibt es jedoch für euch einen einblick in ein paar gedanken meiner letzten nacht. dunkel sind manchmal die worte in einem sonst gerade so hellen sein. und da weiß ich wieder: die nacht gehört zum tag, auch wenn sie mal länger oder kürzer ist. und: in den wenden des sommers und des winters liegt das vertrauen der zeit. und: gedanken nehmen unseren raum ein und wir stecken irgendwo dazwischen fest.