#kuso19: hadern

der dritte tag in den meisterklassen. ich kämpfe. der zeitpunkt, der meist am dritten oder vierten tag kommt. ein alter bekannter. das große hadern.

das, was hinaus möchte als textur, sucht den weg. mit biegungen. abzweigungen. neuanfängen. eben wie ein text, der gestalt annimmt. im doppelten sinne. zwei kämpfe. zuerst der textliche. dann der text-zu-texturliche. in der hoffnung, dass ich „danach“ zufrieden sein werde. wann immer das danach kommt. manchmal nie.

zwischen hadermomenten ergreifende momente. morgens wundervollste beethofenklänge mit geige in der klosterkirche. berührung auf allen seelenwandebenen. tränen. read more

#kuso17: suchen und finden

ich lerne derzeit einiges über das suchen und das finden. das suchen vor allem. im kleinen das finden. so suche ich wege formate umsetzungen. ich suche möglichkeiten alternativen bewegungen. ich finde. eine spur hier. ein gefühl dort. es ist ein ganz neues erleben dieses kunstsommers. vielleicht wird dieses erleben so prägend wie der erste.

der chor trägt uns in den tag mit dem impuls am morgen in der klosterkirche. der chor trägt uns aus dem tag mit der abendwerkstatt. hören und fühlen. erzählt bekommen und erfahren. ein lauschen im ganzen, das sich zum inneren lauschen gesellt. ein rahmen.

die arbeit in der druckgrafik: gelöster. meine worte zum schwimmen haben mir ein wenig geholfen – und der ein oder andere erkenntnisfund im inneren. ich bleibe bei hektischen schwimmbewegungen, aber die schnappatmung ist regelmäßiger geworden. hochachtung vor der arbeit der anderen. zweifel am eigenen. dieser zweifel trägt sich durch die stunden in die nacht. ich suche weiterhin und versuche mir den reiz des abenteurers auf exploration eines unbekannten terrains zu eigen zu machen. und lese, dass in frankreich ein kleines pompeji entdeckt wurde. und denke, es gibt hoffnung.