#kuso17: feiern

die große kunstsommernacht. oder: ein tag wird auf eine nacht reduziert.

das ferne gebilde vom anfang der woche ist greifbar und präsent geworden. nicht für die kunstsommernacht allein arbeiten alle meisterklassen und doch arbeiten sie allein für die kunstsommernacht. weil sie ein feiern und festen und zeigen und abschließen darstellt. die rundung der strecke.

als vorbereitung darauf tut der impuls am morgen gut. erneut yoga atemübungen besinnen. die paar minuten der stille und konzentration sind an diesem tag besonders, da ausnahmen. und so genieße ich übungen wie den planetengruß und die anleitung zur kurzen reflektion. dankbar sein. read more

#kuso17: suchen und finden

ich lerne derzeit einiges über das suchen und das finden. das suchen vor allem. im kleinen das finden. so suche ich wege formate umsetzungen. ich suche möglichkeiten alternativen bewegungen. ich finde. eine spur hier. ein gefühl dort. es ist ein ganz neues erleben dieses kunstsommers. vielleicht wird dieses erleben so prägend wie der erste.

der chor trägt uns in den tag mit dem impuls am morgen in der klosterkirche. der chor trägt uns aus dem tag mit der abendwerkstatt. hören und fühlen. erzählt bekommen und erfahren. ein lauschen im ganzen, das sich zum inneren lauschen gesellt. ein rahmen. read more

#kuso17: schwimmen

ich schwimme. gerne würde ich sagen können, ich schwimme im see. im flow. im glück. doch vielmehr schwimme ich armrudernd luftschnappend. bemüht, nicht unterzugehen. die druckgrafik fordert mich und überfordert mich vielleicht auch. ungewohnte arbeitsweisen techniken begrifflichkeiten doch einer völlig anderen welt. ich bin auf der suche nach verständnis zum einen und nach realisierung zum anderen. oder auch: der zweite kurstag war anstrengend.

es sind definitiv grenzen, die ich hier erlebe. eine konfrontation mit dem eigenen. von einem durchbruch noch keine spur. dieser zustand verwirrt beschäftigt belastet verstört. read more

#kuso17: andrucken

sonntag ist immer der erste richtige lange tag des kunstsommers. es ist ein langsamtag für mich. ein einfühlen. in die gruppe die thematik die prozesse. ein einhören auch. in begrifflichkeiten in fachsprech in mich.

der tag startet mit dem morgenimpuls. er ist angebot für alle, pflicht für mich. ich mag ihn nicht missen. diese viertel stunde in der klosterkirche als wegbereiter in den tag. am sonntag mit bassklarinette und auf tonspuren.

mit der meisterklasse der druckgrafik bin ich nach textile art vergangenes jahr ein weiteres wagnis eingegangen. nach wie vor versuche ich, meine texte in eine andere textur zu bekommen und ihnen neben der les-, hör- und spürbaren schicht eine weitere „wahrnehmbare“ schicht hinzuzufügen. read more

meine stimme

meine stimme ist eine andere geworden. sie ist ruhiger, schweigt viel. sie sieht die welt, und doch sieht sie sie weniger in worten. vielleicht hat meine stimme auch ihre stimme verloren. die verdichtungsstimme. und die wiederum ihre stimme. die empfindungsstimme. und die wiederum ihre. die betrachtungsstimme. vielleicht ist es die zeit, die eine andere ist. für all diese stimmen. vielmehr sind es bilder, die entstehen wollen. wo sich das eine mit dem anderen nicht trifft. in diesem leerraum „wo“ bin ich gerade. ob ich gefangen bin oder mich nur aufhalte – wer weiß das schon. womöglich ist allein die frage bedeutungslos. denn hier bin ich. read more