#kuso17: aufwärmen

alle jahre wieder… zum sechsten mal reise ich nach irsee. fühle mich beinahe wie ein teil der einrichtung und beziehe dasselbe zimmer, zu dem ich eine beziehung aufgebaut habe. entdecke dieselben ausblicke einblicke perspektiven in einem raum, den ich beginne, „sommerheimat auf zeit“ zu nennen. das neue wird hinzukommen und diesen außenraum wie meinen innenraum wachsen lassen.

#kuso14: geschabt gestaunt geschrieben

der zweite tag in den meisterklassen und gefühlt haben wir schon sehr, sehr viel gemacht. das aufwärmen – sofern es eines gab – ist vorbei. die seiten meines kleinen notizbuchs bereits gut angereichert mit impulsen, ideen, hinweisen. mit methoden, erfahrungen, einblicken. bald schon hat es die hälfte erreicht, wo wir, wo ich, noch am anfang stehe.

#kuso14: wortentdeckung werkstattführung wirkungsgrad

der erste tag in den meisterklassen. ein kennen lernen, einhören, sich annähern. worte, die wir gegenseitig entdecken, und bilder, die wir an die wand zum begutachten stellen. es ist kopfarbeit an diesem ersten tag. ich kenne es aus den jahren zuvor und doch überrascht es mich, wie anstrengend es ist. wissen schützt demnach nicht vor ermüdung.

#kuso14: ankommen wiedersehen entdecken

nun bin ich also in irsee. das dritte jahr. die dritte lyrikklasse. es ist ein ankommen mit kopfkino. bilder, die das bekannte der umgebung spiegeln. gesichter, die sich verändert und zugleich nicht verändert haben. mauern, die projektionsfläche für werke bieten – die der anderen, für die eigenen. es ist ein ankommen mit erwartungen. an das schreiben und hinausdenken. an die neugierde und kreativität. an die kostbarkeit der zeit. der kunstsommer ist schwammzeit meinzeit auszeit. es ist ein anfang.