das war die dreizehn

die vermeintliche unglückszahl dreizehn haben wir mit diesem dichtermonat (aka #frapalymo aka frau paulchens lyrik monat) gut gemeistert, finde ich. ein hoch auf zarte, starke, kurze, lange, berührende, bewegende, fragende, antwortende texte! ich danke euch sehr, dass ihr – zum teil schon seit einigen jahren, zum teil ganz frisch –diesen weg der bilder und worte mit mir geht.

30 texte ist kein pappenstiel! ich stelle das selbst immer wieder fest, wie viel disziplin erforderlich ist. auch dann zu dichten, wenn es eigentlich nicht so „mein“ impuls ist, wenn mir der kopf nach ganz anderen dingen steht. hochachtung und glückwunsch deshalb an alle, die 30 impulse für sich genutzt und verdichtet haben. und herzlichen dank an alle, die immer wieder zu dieser fülle beigetragen haben. wer impulse verpasst hat, später eingestiegen ist oder zwischendurch pausiert hat: die impulse sind da und können von euch nachträglich genutzt werden – oder auch und selbstverständlich ohne twitter oder blognachtrag im eigenen schreibraum bestehen.

herzlichen dank also an euch alle, die mitschreiben, mitlesen, mitdenken!

nach dreizehn dichtermonaten und damit knapp 400 impulsen möchte ich zu gern von euch wissen, ob die impulse noch abwechslungsreich genug sind? langweiligen sie euch, doppeln sie sich zu oft, reizen sie euch zur anregung oder zum ärgernis? wenn ihr mögt, könnt ihr gerne das kommentarfeld für eure rückmeldung nutzen oder mir eine e-mail schreiben: sophie[at]paulchenbloggt.de danke! ihr würdet mir damit sehr weiterhelfen.

ende januar/anfang februar werde ich die nächste dichterwoche ausrufen. bei der #frapalywo aka frau paulchens lyrik woche geht es um: 7 tage, 7 texte, 1 thema. das ist ein kürzeres und nicht minder intensives erlebnis, denn wir beleuchten nur ein thema, dafür mehrfach in unterschiedlichen aspekten.

den genauen zeitpunkt für die #frapalywo im januar/februar kündige ich hier im blog ebenso wie auf twitter rechtzeitig an.

den nächsten #frapalymo gibt es im november 2019 – wie gewohnt mit 30 tagen, 30 gedichten, no excuses.

und damit erkläre ich den dichtermonat #frapalymo 2018 offiziell für beendet. ich freue mich auf das nächste wiederlesen, weiterschreiben!

10 thoughts on “das war die dreizehn

  1. Gerda Steger says:

    Liebe Sophie, viel zu schnell verflog mir diesmal die tägliche Schreibzeit. Es waren die Morgenstunden, die mit Schreibfreude und deinen schönen Impulsen mir gefüllt wurden. Ich staune immer wieder, wie abwechslungsreich, wie interessant deine Impulse herüberkommen, inspirierend wirken.
    Bis jetzt kam keine Langweile auf, im Gegenteil sehe ich sie als eine erfrische Morgenprise für Geist und Seele.
    Deine Zitat-Impulse sprechen mich besonders an, verleiten zu bildhaften Gedankenketten.
    Mein Lyrikherz sagt DANKE für all deine täglichen Schreibanregungen, den Rückmeldungen und fürs Lesen Deiner feinsinnigen Gedichte! Ein ganz großes DANKE Dir, deinem frapalymo eine bereichernd schöne Stimme gegeben zu haben.

    Auf diesem Weg auch ein DANKE an euch allen Mitschreibenden, für Lesen und Rückmeldung nicht nur meiner Gedichte. Danke für so viel täglichen Genuss eurer vielseitigen Gedichte. Ich finde, sie waren diesmal alle besonders einfallsreich gut!!!
    Mit warmem vorweihnachtlichen Gruß an euch alle
    Gerda

  2. Liebe Sophie,
    als eine der langjährig immer wieder Mitschreibenden will ich mich gern zu deinen Fragen äußern. Die Impulse waren überhaupt nicht langweilig, ich hatte kein Gefühl von Wiederholung. Im Gegenteil kam es mir so vor, als ob sie dieses Jahr noch geschickter, noch abwechslungsreicher gewählt waren als sowieso schon immer. Sie ermöglichten eine große Bandbreite an Gedichten. Meine Favoriten waren das Kitschgedicht, weil ich mir so etwas sonst nie erlauben würde, die Lochertexte, wer kommt denn außer dir auf so eine absurde Idee, und auch das Treppensteiggeräusch (bestimmt habe ich jetzt was vergessen). Schwierig sind für mich die Twitterzitate, weil die oft sehr lyrisch sind und ich mir dann schwer tue, meine Stimme zu finden, und manche Formen wie z.B. das Cento. Nichtsdestotrotz konnte ich zu allem etwas schreiben und habe tatsächlich (wie wahrscheinlich noch nie) alle 31 Impulse umgesetzt (sogar immer am „richtigen“ Tag). Das liegt sicherlich zu einem Teil daran, dass es bei mir dieses Jahr einfach gepasst hat. Aber noch mehr an deinen abwechslungsreichen Impulsen, die mal Thema, mal Form, mal Stimmung vorgeben und die mal Tiefsinniges und mal Banales hervorlocken wollen. Und es liegt an deiner so großen Achtsamkeit, mit der du diese Dichtermonate anregst und begleitest, die Aufmerksamkeit, die du den Impulsen, den Texten, uns allen und auch dir selbst gegenüber aufbringst. Ich kann nur ahnen, wie viel Energie das ist, die du da investierst, und habe große Hochachtung vor dem, was du da tust. Wie Gerda finde ich, es sind diesmal besonders gute Texte entstanden, so dass ich auch mehr Zeit als sonst ins Lesen gesteckt habe (was ja auch Zeit ist, die man sich nehmen muss, außer der Schreibzeit, aber sehr anregend verbrachte Zeit).
    Somit: Nochmals ganz herzlichen Dank dir! Ich freue mich sehr, wenn du auch ein 14., 15., 16., … Mal dieses lyrische Zusammensein gestaltest und (nicht nur) mich so zum täglichen Schreiben bringst, ganz egal ob mit neuen oder sich wiederholenden Impulsen, die ja sowieso nie gleich sind. Und danke an euch alle, die ihr auch mitschreibt. Für die Texte, die ihr uns hier schenkt, und für die Energie, die ihr mit hier einbringt.
    Herzliche Grüße, Heike

  3. hallo liebe Sophie, hallo liebe Mitpoesierende,
    ich kann mich dem oben gesagten nur anschließen. Das tägliche dichten in dieser Form ist für mich immer ein besonderes Erlebnis heuer musste sogar mein Buchprojekt hinten anstehen…*Lächel
    dir, liebe Sophie, gilt mein besonderer Dank für all die Zeit und Energie, die du uns hier schenkst.
    euch allen danke ich, für eure schönen Gedichte, für Impulse, für Anstöße und für Lesegenuss. Gerne würde ich euch öfter Rückmeldung geben, ist für mich aber eben ein bisschen schwieriger, weswegen ich dann oft nur denke aber nicht schreibe…
    nun, ich muss ja nicht überall meinen Senf dazugeben*schmunzel fühlt euch alle gelobt gegrüßt umarmt.
    ich wünsche euch eine wunderbare vorweihnachtliche Zeit, ein erfüllendes fest so wie ihr es für euch wünscht. wir lesen uns dann wieder zur nächsten Frapalywo… In alter Frische, wie gehabt und auch gerne bei Twitter.

    herzlichste Grüße Dagmar .

  4. DANKE

    … du bist die personifizierte frapolyMuse aller frapolyrikerinnen und frapolyriker … Dank dir für immer neue Impulse, Anregungen und Begeisterungen, mit zu machen, oder nur mit zu lesen …
    Du hast einen frapalyMo und #frapalyWo#Orden verdient ! ! !

  5. yumami says:

    Glückwunsch, liebe Sophie, zum 13. frapalymo:
    es ist immer wieder neu, überraschend, kurzweilig, vielschichtig und inspirierend ! (vermeintliche) Wiederholungen (wie Medientransfer oder gleiche Anfangszeile) sind jedes Mal anders, weil die Musik, der Tanz, das Bild … sich ändern. Oft nehme ich den Impuls mit in die Nacht, lasse ihn im Unbewußten pulsieren … und manchmal textet ES dann einfach weiter in meinem Kopf …

    Für mich war es der 4. frapalymo (bei den frapalywos bin ich von Anfang an dabei) Und so langsam entwickeln sich Strategien, wenn ein Impuls sich erstmal sperrt oder die Schwere zu einladend wirkt. Reimen werde ich wohl nie können, und das Pantun fand ich anfangs arg gewöhnungsbedürftig – jetzt liebe ich es. Und ich lerne viel von den anderen frapalymoisten – Danke an alle für diese Geschenke !

    Heuer habe ich das erste Mal mitgezwitschert (da gibt es noch einiges zu lernen) Vor allem Deine cliffhanger, liebe Sophie, begeistern mich. Ich schätze Deine Art, nicht zu deuten und doch einen Akzent zu setzen ! Dein Konzept ist stimmig und einfach wundervoll = voller Wunder ! Von mir aus kann das noch ewig so weitergehen ☺

    Liebste Grüße bis zur nächsten frapalywo !

  6. ihr lieben #frapalymoisten – ich danke von herzen und seeleninwändigst für eure lieben kommentare und rückmeldungen. ich bin jedesmal stark errötet! es freut mich, wenn die impulse nicht langweilig oder zu oft wiederholend sind. da hatte ich tatsächlich sorge.
    das miteinander ist hier sehr sehr fein und achtsam, und das weiß ich ebenso zu schätzen wie ihr.
    so danke ich euch sehr und freue mich über die frapalymuse und das frapalymusentum… 🙂
    bis bald hier und anderen stellen.
    sophie

  7. Liebe Sophie, ich kann mich dem obengenannten nur anschliesen. Ich liebe alle Deine Impulse besonders die, die mich herausfordern und sich nicht immer gleich erschliessen. Das gibt mir die Moeglichkeit, mein dichten in neue Richtungen zu entwickeln und Neues zu entdecken. Dass ich zu manchen Impulsen nicht dichte hat mehr mit meiner persoenlichen Situation zu tun, als mit Deinen Impulsen. Sie erstaunen mich immer mit Ihrer Vielseitigkeit und oft Kuriositaet. Vielen herzlichen Dank fuer all Deine Energie und Kreativitaet, die Du so freigiebig mit uns teilst. Ich schaetze das sehr! Liebe Gruesse Bea (Bee)

  8. Am Orden für unsere frapalyMuse Sophie bastel ich gerne mit!

    Liebe Sophie, ich bin ja erst das zweite Mal dabei gewesen (und leider auch nicht durchgängig: manchmal kommt eine*r halt doch das Leben dazwischen), von daher kommt bei mir natürlich keinerlei Langeweile auf, was die Impulse angeht. Und so fein, wie du sie setzt und überlegst, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass sich das in den nächsten frapalywo’s und -mo’s ändern wird! Es war mir jedenfalls wieder eine große Freude dabei zu sein und der Wille, die verpassten Impulse noch zu verdichten, ist groß!
    Ganz besonderen Dank, und da schließe ich mich Yumami an, möchte ich dir sagen für deine immer wundervollen, manchmal überraschenden Essenzen, die du für die (Re-)Tweets der einzelnen Beiträge herausziehst! Das ist fast nochmal so etwas wie eine Verdichtung des Gedichts und macht immer Lust auf’s Weiterlesen!

    Und an alle Mitschreiber*innen: DANKE für so viele berührende Texte! Ich lerne viel von Euch und freue mich schon jetzt auf unsere gemeinsame nächste lyrische Woche.

  9. Liebe Sophie.
    Ich kann mich den „Vorrednerinnen“ nur anschliessen.
    Ich bin nun schon lange eine Teilnehmerin der Mo’s und Wo’s – das kann nur bedeuten, dass es (mir) nie langeweilig wurde. Im Gegenteil, Es ist jedesmal auf Neue inspirierend. Diese Edition erlebte als sehr tiefgehend und beruehrend. Viele Texte und Impulse gingen mir lange nach. Eine Wohltat im Alltag, aber auch fuer das poetische Wachsen. Das ging so weit, dass ich mir diesen Monat ein Buch mit Gedichtinterpratationen bestellt habe – und die Familie mich fast auslachte. So nach dem Motto:“Jetzt hat die Mama eh schon wenig Zeit und dann kauft die sich noch so abgefahrenes, anstrengendes Zeugs!“
    Ich mache regelmaessig Yoga und stelle ich fest, dass Yoga und Schreiben aehnlich sind. Es bedarf Zeit, Ruhe, Einkehr, Wiederholung, Uebung.
    Ich selber mag die Musik- und Tanzimpulse weniger.
    Ich liebe die Automatengedichte, obwohl ich immer wieder merke, dass noch etwas an meiner „Umsetzung“ bzw. Nachbearbeitung fehlt. Ich mag das Cento und Pantun. Die Aufgabe klingt einfach, ist aber eine Herausforderung. Beim Pantun finde ich nie den richtigen Reim, leider. Haiku und Tanka sind ein Faible von mir. Besonders liebe ich Impulse, die „spinnert“ sind, wie der Locher oder der Beipackzettel…
    Und zu guter Letzt: ich will mal versuchen, Bee Halton nachzuahmen, und auch zweisprachig arbeiten.
    Liebe Sophie und Frapalymoisten seid alle herzlichst gegruesst von Ulrike

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Zustimmung zur Datenspeicherung lt. DSGVO