das war die dreizehn

die vermeintliche unglückszahl dreizehn haben wir mit diesem dichtermonat (aka #frapalymo aka frau paulchens lyrik monat) gut gemeistert, finde ich. ein hoch auf zarte, starke, kurze, lange, berührende, bewegende, fragende, antwortende texte! ich danke euch sehr, dass ihr – zum teil schon seit einigen jahren, zum teil ganz frisch –diesen weg der bilder und worte mit mir geht.

30 texte ist kein pappenstiel! ich stelle das selbst immer wieder fest, wie viel disziplin erforderlich ist. auch dann zu dichten, wenn es eigentlich nicht so „mein“ impuls ist, wenn mir der kopf nach ganz anderen dingen steht. hochachtung und glückwunsch deshalb an alle, die 30 impulse für sich genutzt und verdichtet haben. und herzlichen dank an alle, die immer wieder zu dieser fülle beigetragen haben. wer impulse verpasst hat, später eingestiegen ist oder zwischendurch pausiert hat: die impulse sind da und können von euch nachträglich genutzt werden – oder auch und selbstverständlich ohne twitter oder blognachtrag im eigenen schreibraum bestehen. read more

#frapalywo tag 7, text 7 – verankert/wasserwoche

jenseits

auf grund
denkst du bist du
das verstörerische zerstörte als kompagnon deiner selbstverständlichkeit
(die eltern hatten recht als sie dir davon abrieten wohin kind
hatten sie gesagt soll das führen wohin hattest du erwidert
es mich treibt)
und nun
bist du denkst du
an diesem ort jenseits des wünschens
wo die nacht den tag gefressen
und die ratten nehmen den rest
(und das gefühl des treibens ein stück unangenagte erinnerung auf einem häufchen das keiner will)
auch die eltern nicht denn die hatten recht read more

#kuso18: feiern

[achtung, dieser beitrag könnte wohl unter neuen gesichtspunkten sowas wie werbung für den kunstsommer und/oder dessen meister enthalten. wenn das so gesehen wird, ist das gut. richtig. ich mache gerne werbung dafür. unbezahlt unbeauftragt und unsonstwas. alleine ich.]

eine kurze nacht führt zu einem langen tag, einer langen nacht, einer kurzen nacht. perspektiven werden nebensächlich.

mit freude in diesen abschlusstag. die erste freude: der impuls am morgen mit einem spiel an der orgel. leider nur zwei stücke. wir hätten gerne mindestens zwei stunden länger zuhören können. feine klänge. genussauftakt. read more

#kuso18: abschließen

[achtung, dieser beitrag könnte wohl unter neuen gesichtspunkten sowas wie werbung für den kunstsommer und/oder dessen meister enthalten. wenn das so gesehen wird, ist das gut. richtig. ich mache gerne werbung dafür. unbezahlt unbeauftragt und unsonstwas. alleine ich.]

ein letzter tag vor der großen kunstsommernacht. vieles kommt zum abschluss. manches bleibt offen.

der impuls am morgen gestaltet von einem prosaisten. er liest zwei texte, die von besonderheiten seiner „pubertiere“ handelt. er liest gut. die inhalte hätten für mich für einen impuls andere sein dürfen. read more

#frapalywo impuls für 130817 (tag 7)

was für grandiose schunkeltexte ihr verdichtet und dieser eigenart der deutschen einen zum teil herrlichen gegenpol gesetzt habt. chapeau! da kann ich nur laut „ja“ rufen! eine gute einstimmung in den abschlussimpuls dieser lyrikwoche. denn: mit dem morgigen tag enden 7 tage, 7 texte, 1 thema.

mir hat es auch beim dritten mal wieder großen spaß bereitet – vielen lieben dank, dass ihr mitgelesen, mitgeschrieben, mitgepostet und getwittert habt! der spaß geht weiter und wird gesteigert mit frau paulchens lyrik monat – oder #frapalymo. dieser dichte dichtermonat findet zum zwölften mal im november statt. dann heißt es: 30 tage, 30 texte, no excuses. read more

#kuso17: feiern

die große kunstsommernacht. oder: ein tag wird auf eine nacht reduziert.

das ferne gebilde vom anfang der woche ist greifbar und präsent geworden. nicht für die kunstsommernacht allein arbeiten alle meisterklassen und doch arbeiten sie allein für die kunstsommernacht. weil sie ein feiern und festen und zeigen und abschließen darstellt. die rundung der strecke.

als vorbereitung darauf tut der impuls am morgen gut. erneut yoga atemübungen besinnen. die paar minuten der stille und konzentration sind an diesem tag besonders, da ausnahmen. und so genieße ich übungen wie den planetengruß und die anleitung zur kurzen reflektion. dankbar sein. read more

#kuso17: abschließen

der kunstsommer geht zu ende. freitag ist der letzte arbeitstag in den klassen. in allen räumen ist eine gewisse hektik zu spüren. mal mehr, mal weniger. mal glücklicher, mal verzweifelter. mal panisch hektisch, mal schwatzend kichernd hektisch.

ein allgemeines abschließen der arbeiten. aufräumen und das getane wirken lassen. die druckgrafiker gehen mit stapelweisen papieren aus dieser woche. meine arbeiten weniger in serie, mehr im einzelnen. ich schließe die woche für mich mit einem guten gefühl ab. und freue mich auf die kunstsommernacht. und die weiteren vorbereitungen bis dahin. read more

#kuso16: la grande finale oder: die erste vernissage

zum ersten mal in meinen kunstsommerjahren verpasse ich einen morgenimpuls. wie schade! und das aus dem dümmsten aller gründe: unwissenheit.

der letzte kunstsommertag in diesem jahr also. wir packen, räumen ein, räumen auf, räumen um. die vielen vielen materialien wandern wieder ins auto. auch ohne koffer ist es nun voll. alles andere wird eine herausforderung werden. gemeinsam mit mirjam ordne ich die so unterschiedlichen werke unserer klasse in unserem ausstellungsraum, hänge die proben und ideen und übungen auf. ein raum wird ausstellung und begeistert. sehr deutlich wird erkennbar, dass wir zehn menschen mit zehn völlig unterschiedlichen stilen sind. ganz wunderbar, diese eigenheiten zu sehen. viel abwechslung dadurch auch für die besucher und einblicke in das spektrum der textilkunstmöglichkeiten. read more

ein jubiläumsmonat, der sich gewaschen hat

liebe #frapalymoisten! was war das für ein monat! der zehnte #frapalymo hat seinem jubiläumsfest wirklich alle ehre gemacht und war etwas besonderes. in den neunzigern hätte man vermutlich von „guten vibes“ gesprochen. heute würde ich sagen: die stimmung war bezaubernd und sehr sehr aufmerksam und bereichernd. ihr habt mehr als je zuvor kommentiert und euch gegenseitig feedback gegeben, was großartig ist. vor allem, weil ich weiß, dass der blog als plattform damit auch an seine grenzen stößt. danke, dass ihr so gut miteinander umgegangen seid. das ist keine selbstverständlichkeit in einem „offenen raum“. read more