kunstsommer greifbar nah

nur noch 36 stunden, und die kunst startet dieses jahr in ihren sommer. der kunstsommer in irsee ist meine schwammzeit, meinzeit, auszeit, kreativzeit, nachdenkzeit. auch wenn ich die vergangenen wochen wenig worte gefunden habe, so hoffe ich, dass das schweigen sein gutes hatte und den nährboden für sprache vorbereitet hat. weißfläche - im schreiben wie im denken und tun - ist einfach ein muss für mich. anders geht es nicht. und das sage ich mir immer und immer wieder. als trost. als aufheiterung. als seelenwandfarbe. als wissen(de).

über kreativität, meinzeit und schwammzeit

in den vergangenen und in diesen wochen habe ich sehr viel über kreativität gelesen und über die schönheit von raum und leere. ich merke, dass vor allem die themen raum, leere, das dazwischen, die stille, die ruhe in gedanken und das daraus er/schaffen mich sehr beschäftigen und mich gut begleiten. wie wird kreativität gefördert, wie kommt sie zustande, wie können wir sie in unser leben lassen –für ideen raum schaffen und diesen raum entsprechend gestalten? spannende fragen und schön, sich damit überhaupt in meiner zeit auseinanderzusetzen.

#frapalymo no 25: mitunter still

mitunter still
bin ich
in meinen inneren wänden
ich

laufe tapetenstrukturen ab
und halte mich an kanten fest
wälze mich im weiß frischer farbe
und fülle die löcher in der luft mit meinen blicken

mitunter still

bin ich
in meiner meinzeit
ich

halte die nacht zurück
weil ich den tag nicht sehen mag
sperre stimmen aus
damit gedanken worte finden

mitunter still

bin ich
in unserer zweizeit
ich

halte das außen fern
uns im wir fest