raunacht #10 (2012/13)

es bleiben nur noch wenige raunächte, bis uns die „normale“ welt wieder hat und wir aus dieser ganz besonderen zeit zwischen 24. dezember und 6. januar heraustreten. gestärkt? erholt? inspiriert? bewusst? geliebt? belebt? ich hoffe, wir alle können zu allem ja sagen. zu schnell wird uns nämlich der alltag wieder einholen, und da ist es wichtig, sich auf auszeiten besinnen zu können.

#frapalymo no 25: mitunter still

mitunter still
bin ich
in meinen inneren wänden
ich

laufe tapetenstrukturen ab
und halte mich an kanten fest
wälze mich im weiß frischer farbe
und fülle die löcher in der luft mit meinen blicken

mitunter still

bin ich
in meiner meinzeit
ich

halte die nacht zurück
weil ich den tag nicht sehen mag
sperre stimmen aus
damit gedanken worte finden

mitunter still

bin ich
in unserer zweizeit
ich

halte das außen fern
uns im wir fest

Die Herausforderung des Sabbaticals

In der aktuellen Oktober-November-Ausgabe der Federwelt habe ich den Artikel von Loretta Würfel (klasse Name übrigens!) über ihr Sabbatical gelesen. Sie hatte die phänomenale Möglichkeit, ein Jahr Auszeit vom Job zu nehmen, um ihren Roman zu schreiben. Ein Jahr, wie es sich vermutlich jeder Schreiberling nur wünschen kann. Geld war kein Thema - zumindest tauchte es im Artikel als solches nicht auf - und so kann man sich ja nichts Schöneres vorstellen, als Zeit ohne Geldsorgen zu haben. Aber eben weit gefehlt. Loretta hat so ziemlich alles getan.

Heute mal wieder Berlin

Heute darf Frau Paulchen mal wieder nach Berlin reisen. Freue ich mich! Vielleicht kann ich das regelmäßige Rattern des Zuges ja dazu nutzen, mir Gedanken rund um meine nächste Kurzgeschichte zu machen, die ich am Wochenende schreiben mag. Sofern ich nicht einschlafe - beim Rattern des Zuges, meine ich. Berlin auf Zeit - ein Traum. Überhaupt ist Zeit ja gerade so wichtig und wiederkehrend bei mir. Was ist Zeit? Und was ist Zeit wert? Wie sehr nutze, genieße, verplämpere, vernachlässige ich die Zeit in meinem Leben? Und wie soll all das einen Sinn ergeben?

Weekly #9

Auf Basis des vorangegangenen Eintrags heißt das Weekly für diese Woche ganz einfach: Jeden Tag unter der Woche um 6 Uhr aufstehen und mich somit wieder langsam an das frühe Aufstehen gewöhnen. Wochenende: 7 Uhr. Da ich diese Woche noch nicht laufen werde (Erkältung), werde ich morgens "nur" schreiben.

Verpasstes Weekly, neues Weekly

So meine Lieben, jetzt ist es das erste Mal passiert, dass ich mein Weekly zum Thema Frühling verpasst habe. Dabei könnte ich nicht noch nichtmal sagen, dass die vergangene Woche besonders chaotisch oder stressig war. Meine Erkältung hatte mich zwar am Ende der Woche im Griff, aber das sind echt Ausreden. Ich erkenne und stelle mal wieder fest, dass ich feste Schreibtermine brauche, denn sonst nehme ich mir lediglich vor, "irgendwann diese Woche zu schreiben", und dieses Irgendwann kann ich ja dann so leicht verschieben, ausfallen lassen, vergessen. Schrecklich!