anstatt
(statt zu warten)
im nass
tanzen lachen hüpfen sich verjüngen
bis zum aufwachen
bis zum nächsten
vergessen
ungewässert
(jetzt)
anstatt
(statt zu warten)
im nass
tanzen lachen hüpfen sich verjüngen
bis zum aufwachen
bis zum nächsten
vergessen
ungewässert
(jetzt)
willkommen bei der fünften #frapalywo, frau paulchens lyrik woche! es heißt erneut: 7 tage, 7 texte, 1 thema. in dieser kommenden woche widmen wir uns dem, das uns tagaus tagein begleitet, erfreut, ärgert und uns so einige konversationen und small talks ermöglicht: „wind und wetter“.
ich bin sicher, wir könnten nicht nur eine woche mit all den kapriolen und launen des wetters und den mannigfaltigen varianten des windes zubringen und doch: dabei wird es zunächst bleiben.
wie ihr wisst, ist die lyrikwoche eine art spin-off des #frapalymo – frau paulchens lyrik monat. den nächsten dichtermonat wird es im november geben. die lyrikwoche verkürzt das warten auf den intensiven monat und hat dieses jahr im februar bereits einmal stattgefunden (mit dem thema „so viele heimaten in mir“).
zum vierten mal lade ich euch herzlich ein, gemeinsam eine woche der verdichtung zu gestalten, oder kurz gesagt: die nächste #frapalywo steht an! starttermin für das erste gedicht ist donnerstag, 1. februar (und damit rechtzeitig, bevor der karnevals- und jeckentrubel in der woche darauf einsetzt).
#frapalywo – das steht für frau paulchens lyrik woche und bedeutet 7 tage, 7 texte, 1 thema. die lyrikwoche ist eine art spin-of des #frapalymo. sie steht für sich selbst, lädt zum mitmachen ein und erlaubt dichten und verdichten, austausch und miteinander, lesen und denken. und sie ist themenspezifisch.
ich liebe den november und ich liebe den dichtermonat! eine intensive zeit voller worte bilder neuer fügungen. unglaublich, wie frau paulchens lyrik monat aka #frapalymo an fahrt aufgenommen hat. ich kam mit dem lesen, genießen, freuen, rüberkopieren, twittern manchmal kaum hinterher!
ich blicke zurück auf den ersten #frapalymo, bei dem wir eine handvoll waren, zu diesem jahr mit knapp 40 dichtenden! ich danke euch allen fürs mitschreiben und dabeisein, fürs mitlesen und mitfreuen, fürs mitimpulsieren und mitdenken. großen, großen dank!
das stück brot
das stück brot (bildbeladen)
in buttererwartung
struktursuche im weichen
atemlöcher des teiges ein
lebend (bildbeladen)
verlust der zeit in der betrachtungsphase
aushärtung
(morgen mahlen wir es wälzen das fleisch darin)
((bildbeladen))
ich liebe eure spurentexte und bin gerne mit euch auf entdeckungsreise gegangen. wie schön!
nun ist es soweit: der letzte impuls des #frapalymo 2017 ist da! die zeit flog ein wenig, fand ich. eine rückschau ebenso wie ein ausblick und eine frage an euch folgen am 1. dezember. jetzt wollen wir zunächst einmal diesen dichtermonat gut zum abschluss bringen.
der impuls für das #frapalymo gedicht am 30. november lautet: „was in eine hand passt“.
wir wollen gegenständlich und im kleinen suchen, was wir mit einer hand umfassen können. dabei soll mehr der gegenstand im vordergrund stehen als das in-den-händen-halten. auf der anderen seite: es ist ein impuls, ein gedankenschubser …. ihr macht auch diesen letzten impuls zu etwas besonderem! ein dreißigstes mal: viel schreibvergnügen!
spurenfund
im geäst der winterbäume
sitzt die zeit
krähenartig beäugt sie ihr werk
blätterfall leerraumwuchs
pickt am leben
die ersten texte zum sehnsuchtsthema sind bereits eine wucht! wie beladen dieses wort, wie neu das bild im tweet von @wolkenloft war und wie erfrischend, dass wir als poetisten dazu doch noch eine ganze menge sagen können, ohne dass es zu abgeschmeckt ist. danke!
wie bereits geschrieben, bin ich heute viel im offline, deshalb folgt das twittern eurer texte später oder spätestens morgen, und der impuls kommt als ausgleich dafür früher.
der impuls für das #frapalymo gedicht am 29. november lautet: „sichtbare spuren“.
sehnsucht
an dem fluss in der stadt
wo die berge wo die häuser
auf dem platz unter dem baum
wo das licht der schattenmann
hinter der tür auf dem fensterbrett
wo das hereinkommen das hinaussehen
dort
habe ich sie abgelegt
genau dort
ihr seid einfach die besten! eure „es war einmal“-texte haben mich sehr durch diesen tag getragen! herzlichen dank, dass ihr die impulse so offen annehmt und sie zu euren macht. danke!
die letzten drei impulse… so schnell vergeht ein monat. ein rückblick, ein ausblick, eine frage – all das wird am 1.12. folgen. jetzt heißt es erstmal: den monat abschließen.
der impuls für das #frapalymo gedicht am 28. november lautet: „sehnsucht ist keine wanderdüne* – dieser tweet von @wolkenloft soll euch zu einem sehnsuchtstext inspirieren.“