#frapalywo geborgte worte-impuls für tag 4

späte nachlese sowie zwischendurch geborgte zeit zur lese…. heute war ein tag des unterwegssein.

erstaunlich, nicht wahr: wie ein titel doch lenken und worte in bahnen bringen kann? ich bin oft achtlos gegenüber der vergabe eines titels und merke an geborgten titeln, wie wichtig sie doch sein können für das schreiben, die bilder, die stimmung. vielleicht sollte ich mir öfters selbst einen eigenen titel vorgeben und danach schreiben – und nicht den titel als letzter punkt oben auf setzen.

doch nun zum nächsten impuls der #frapalywo. read more

der blick weit

der blick weit
hoch oben der blick weit
gen süden die gedanken fliegen
zugvögel zu dir reist
meine liebe auf federn gebettet
der schmerz so weit so
weit weg der alltag sitzt
fest in unseren gliedern
frage ich dich was ist es was
um flügel zu strecken federn
zu putzen sich auf zu machen
zu dir zu dir
was
wenn der blick hoch oben weit
gen süden gerichtet
frage ich mich

trotz/obwohl/weil regen ein gedicht

jeden tag

ich lehne mich an
dich und dreh mich
nicht mehr um um
dich zu sehen. deine hand
liegt in meiner. sie ist da
spüre ich sie nicht sie ist.
dein lächeln hat keinen sinn
mehr bin fühle mich verloren
oder auch nicht bei dir. warst
meine sonne bist mein
kaffee kochen. alltag
frisst uns auf an. gewohnheit
unser haustier. was
wären wir allein. ein
mann eine frau. schauen
sich an durch sich durch
liebe existiert ist ruht
zwischen uns die dritte
person. das leben.