#frapalywo, 6. auflage – wasser und weite

bei diesen hochsommerlichen temperaturen derzeit ist mir sehr nach abkühlung – und nach dem woanderssein. sehnsucht, fernweh, urlaubsgefühle… lasst uns einfach eine woche blau machen und das schöne am wegwünschen und am uns hinfühlen verdichten. ich lade euch deshalb ein zu einer neuen und zur zwischenzeitlich sechsten #frapalywo.

#frapalywo – das steht für frau paulchens lyrik woche und bedeutet 7 tage, 7 texte, 1 thema. die lyrikwoche ist eine art spin-of des #frapalymo. sie steht für sich selbst, lädt zum mitmachen ein und erlaubt dichten und verdichten, austausch und miteinander, lesen und denken. und sie ist themenspezifisch. read more

alle fünf sinne

gerade in diesen tagen, wenn die sonne es schon so gut mit uns meint, setzt sich der frühling in unsere haut, auf lippen, zwischen die lider und steicht sich auf unsere seelenwände. kurzum: frühlingserwachen par excellence! nachdem ich letztes/dieses jahr die raunächte verpasst habe, möchte ich auf keinen fall auch noch das "poetische tagebuch der fünf sinne" verpassen, wie michaela so schön schreibt, und habe mir das lyrische frühlingserwachen ab dem 21.

Schon wieder vorbei

So schnell vergehen 31 Tage, und ein vierter #frapalymo (Frau Paulchens Lyrik Monat) geht zu Ende. Danke, danke, danke euch allen, die ihr mitgedichtet, mitgelesen, impulsiert und unterstützt habt! Genau das macht so ein Projekt aus. Tausend Dank!
Ich finde, es sind auch dieses Mal wieder großartige Texte entstanden; ein paar dürfen vielleicht noch ruhen oder werden zu einem späteren Zeitpunkt angepasst, aber es sind wirkliche Juwelen dabei und nicht zu knapp. Richtig toll!

vorfreude auf den #frapalymo im mai

alle halbe jahre wieder... bald locken frühling, frühsommer und der maien und damit der vierte #frapalymo oder frau paulchens lyrik monat. erneut wollen wir den mai zum monat der poesie und der verdichteten texte küren. wer bereits bei den vorherigen malen im mai oder november mitgemacht hat, weiß: der #frapalymo ist spaß und herausforderung zugleich. denn: an 30 tagen (+1 für den mai) gilt es, 30 (+1) gedichte zu schreiben. no excuses...

lesungsrückblick

nach dem kunstsommer in irsee habe ich auch die nächste lesung vor unbekanntem publikum gemeistert. ich habe zwei mal je drei texte gelesen, damit alles schön überschaubar und gut verdaulich bleibt. es hat funktioniert! ich bin sehr begeistert, wie gut, und es traf auch ein publikum, das der lyrik offen gegenüber stand. ist ja bei einer matinée nicht selbstverständlich. sie erwarten ja quasi "nur" kunscht - egal, welche art und vielfalt dann kommt. wurde im anschluss sogar mehrfach gefragt, wo man mich lesen könne und ob ich veröffentlicht hätte. ha. öl - sag ich da nur!

kleine lesung oder: was ich mir wünsche

nächsten sonntag darf ich bei einer lieben freundin im atelier ein paar gedichte lesen. abgesehen von den lesungen während des kunstsommers irsee ist es das erste mal für mich. freude. spannung. aufregung. doch jetzt natürlich die frage: was um alles in der welt soll ich nur lesen? es gibt ja durchaus einige texte, die bei mir in den virtuellen ordnern schlummern... nicht alle gedichte (die wenigsten eigentlich) sind für die ohren tauglich, sondern meist für die augen zum mitlesen, die brüche zum mitverfolgen, das verrücktsein der wörter zum mitschieben und neu zusammensetzen. seufz.

im november: frau paulchens lyrik monat #frapalymo

im november steht der nächste #frapalymo an: frau paulchens lyrik monat. diese initiative hast fast schon tradition: parallel zum nanowrimo ist der #frapalymo vergangenes jahr entstanden mit einer wunderbaren wiederholung im mai. in kürze geht es in die dritte runde. mitmachen kann wieder jeder. und für alle zur erinnerung oder die neu hinzugekommenen, so geht’s:

die stimme ist noch da

nach dem kunstsommer in irsee ist es ruhiger bei mir geworden. es waren einige wochen des schweigens, des still denkens notwendig, um die eindrücke zu verdauen und im inneren den verhallenden kunstommer-stimmen nachzugehen. das tut gut, doch lässt es mich auch immer etwas ängstlich zurück, und nach einer weile dieses schweigens frage ich mich: kann ich es überhaupt noch? habe ich überhaupt noch eine stimme in mir, die ich zum ausdruck, zum erschallen bringen kann? ist mir vielleicht meine muse abhanden gekommen, weil auch sie zur stille gezwungen war?

kunstsommer-rückblick 11. august: abschluss

zu ende der kunstsommer in irsee 2012. zu ende eine woche intensivinspiration sinninfusion schwammzeit. es war wunderschön, zwischendurch anstrengend und im abschluss stimmig. die kunstnacht war sehr schön, sehr mutig, sehr belesen und doch mit einem publikum versehen, das mitunter auch das alte, veraltete verständnis der „kultur“ und „kunst“ repräsentiert, das die hohe kunst meint. in dieser hohen kunst hat man manchmal das gefühl, nicht lachen zu dürfen, keinen scherz machen zu dürfen, alles sehr ernst nehmen zu müssen, weil sie tief ist und schwer.